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Ubuntu 8.10 ist verfügbar (mit Bildergalerie)

31.10.2008 | 13:00 Uhr |

Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" (auf Deutsch: "furchtloser Steinbock") steht ab sofort zum Download bereit. Mit verbesserter Internetunterstützung, mehr Multimedia-Spaß und etlichen neuen Programmen. Ubuntu 8.10 lässt sich komplett auf einem USB-Stick installieren und von dort aus wieder starten. Administratoren können sich über verbesserte Virtualisierung und bessere Unterstützung für Java-Stacks freuen.

April und Oktober sind die Monate, in denen neue Ubuntu-Versionen erscheinen. So auch in diesem Oktober. Ubuntu 8.10 kommt unter anderem mit dem Linux-Kernel 2.6.27, X.org 7.4, Samba 3.2, Apache 2.2, PostgreSQL 8.3 und PHP 5.2.6. Als standardmäßige grafische Oberfläche ist Gnome 2.24 vorhanden. Mit neuen Instant-Messenger, Zeiterfassungsprogramm, besserer Dateiverwaltung und verbesserter Unterstützung für den Mehr-Monitoreinsatz. Wer lieber der KDE-Variante von Ubuntu den Vorzug gewährt, kann sich auf KDE 4.1.2 freuen.

Ubuntu 8.10 wurde besonders im Hinblick auf die Internet-Konnektivität verbessert. So unterstützt es jetzt den 3G-Standard. Der Network-Manager von Ubuntu kann damit fortlaufend mit dem Internet verbunden bleiben, sei es über 3G-Modem, Handy oder Wlan - ideal für Reisen mit dem Ubuntu-Notebook.

Wer mal kurz jemand anderen an seinen Ubuntu-Rechner ranlassen will, kann dafür schnell eine Gastsitzung mit eingeschränkten Rechten starten. Ebenfalls neu: Das Betriebssystem kann auf einen USB-Stick geschrieben und von dort aus beispielsweise an einem anderen PC wieder gestartet werden.

Beim Thema Multimedia tat sich ebenfalls einiges: Viele kostenlose BBC-Inhalte (Videos, Podcasts etc.) können mit dem Video-Player Totem und mit dem Audio-Player Rhythmbox direkt abgespielt werden - eine Kooperation zwischen Canonical und der BBC macht das möglich.

Wie gehabt steht das neue Ubuntu als Desktop- und als Server-Edition zum kostenlosen Download bereit. Administratoren verspricht Canonical Verbesserungen bei Virtualisierung, Java-Stacks (vollständige Unterstützung auch für Apache Tomcat 6.0 und OpenJDK) und bei der Systemverwaltung. Mit dem "Virtual Machine Builder" lassen sich auf der auf Basis von Ubuntu JeOS (Just Enough Operating System) ruckzuck virtuelle Maschinen erstellen, wie Canonical verspricht. Das Changelog zur Serverversion finden Sie hier.

Interessierte Anwender können das neue Ubuntu unter http://www.ubuntu.com/ kostenlos herunterladen. Vor der Installation sollten Sie in jedem Fall die Release-Notes lesen.

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