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Linux-Kernel hat ein Leck

20.03.2003 | 16:10 Uhr |

Alan Cox, ein eng mit Linus Torvalds zusammenarbeitender Entwickler des Linux-Kernels, warnt vor einer Sicherheitslücke in den Kernel-Versionen 2.2 bis 2.4 des quelloffenen Betriebssystems. Durch den Fehler können mit Nutzerrechten angemeldete Anwender Administratorenzugriff auf betroffene Rechner erlangen.

Alan Cox, ein eng mit Linus Torvalds zusammenarbeitender Entwickler des Linux-Kernels, warnt vor einer Sicherheitslücke in den Kernel-Versionen 2.2 bis 2.4 des quelloffenen Betriebssystems. Durch den Fehler können mit Nutzerrechten angemeldete Anwender Administratorenzugriff auf betroffene Rechner erlangen. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche.

Laut Cox lässt sich das Leck nicht über Remote-Verbindungen sondern nur lokal oder über lokale Netze ausnutzen. Eine Fehlerbereinigung für Entwickler findet sich in der LKML (Linux Kernel Mailing List).

Experten erwarten, dass die Linux-Anbieter in Kürze Patches für ihre Distributionen zur Verfügung stellen. Für die Red-Hat-Versionen 7.1 bis 8.0 sind bereits Bugfixes erhältlich.

PC-WELT Special: Security

PC-WELT Spezial: Sicherheit

Alle Windows-Versionen betroffen: Microsoft warnt vor kritischer Sicherheitslücke (PC-WELT Online, 20.03.2003)

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