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Einbruch in Fedora-Server bestätigt

25.08.2008 | 16:13 Uhr |

Die Verantwortlichen für die Fedora-Linux-Distribution haben letzte Woche festgestellt, dass sich Angreifer Zugang zu einige Fedora-Servern verschafft haben. Der Einbruch sei schnell entdeckt worden, Schaden dürfte nicht entstanden sein.

Einer der betroffenen Server wurde für die Signierung der Fedora-Pakete benutzt. Dem Angreifer soll es aber nicht gelungen sein, den Kennwortsatz zu knacken, der für die Signierung der Pakete benutzt wird. Deshalb soll der Angreifer keine Möglichkeit gehabt haben, um die Pakete auf dem Server zu manipulieren, jedenfalls fanden die Fedora-Verantwortlichen keine Hinweise auf irgendwie geartete Manipulationen.

Fedora will aber trotzdem alle Keys für die Signierung austauschen. Das nimmt allerdings einige Zeit in Anspruch. Im Zusammenhang mit dem Neuaufsetzen der Server wurden auch gleich Aktualisierungen aufgespielt.

Letzte Woche hatte auch Red Hat einen Einbruch in seine Serversysteme zum Red Hat Enterprise Linux bemerkt . Die Fedora-Macher betonen, dass dieser Einbruch nicht identisch sei mit den Fedora-Problemen. Fedora ist die für Endverbraucher gedachte und Community-basierte Linux-Distribution, auf deren Basis Red Hats Unternehmens-Produkte entstehen.

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