Linux - 2 -
Nach Hause
Das Kommando "cd Directory“ dient in allen Linux-Shells zum Verzeichniswechsel. Auf der Konsole kommen Sie mit der Eingabe eines simplen "cd“ ohne Parameter zurück in Ihr Home-Verzeichnis.
Immer obenauf
Egal ob KDE, Gnome oder Xfce: Ein Rechtsklick auf die Titelleiste eines Fensters bietet Zugriff auf erweiterte Fenster-Eigenschaften. So können Sie etwa unter KDE ein Fenster mit "Erweitert, Immer im Vordergrund“ stets im Blick behalten.
Terminal in Xfce 4
Auf dem superflotten Xfce-Desktop (www.xfce.de) starten Sie mit einem Rechtsklick auf den Hintergrund ein Terminal, standardmäßig xfterm4. Den Terminal-Typ können Sie über das Hintergrund-Kontextmenü und "Einstellungen, Xfce 4 Menu Editor“ ändern, etwa auf "gnome-terminal“.
URLs aufrufen
In den Terminal-Fenstern von Gnome und KDE können Sie dort enthaltene URLs direkt aufrufen: Sobald Sie die Maus über eine URL ziehen, wird diese unterstrichen. Nach einem Klick mit der rechten Maustaste lässt sie sich über das Kontextmenü öffnen. Tasten Sie eine URL mit der Maus von rechts nach links ab, verkürzt sich die Unterstreichung. Wenn Sie das Kontextmenü dann öffnen, wird nur die unterstrichene Teil-URL verarbeitet.
Datenträger
Um eine schnelle Übersicht darüber zu erhalten, welche Datenträger gerade in den Verzeichnisbaum eingebunden (gemountet) sind, geben Sie in einem Terminal-Fenster einfach den Befehl "mount“ ein.
Infos zu Kernel und CPU
Mit dem Befehl "cat /proc/version“ erhalten Sie detaillierte Angaben zum gegenwärtig laufenden Kernel – unter anderem die Versionsnummer oder den ursprünglichen Compiler. Mit "cat /proc/cpuinfo“ sehen Sie alle Details zur CPU.
Infos zur Hardware
Der Befehl "lspci“ zeigt Ihnen alle PCI-Geräte an, "lsusb“ alle USB-Geräte. Die ausführlichste Gesamtübersicht über Ihre Hardware liefert "lshw“. Diese umfangreiche Ausgabe lassen Sie sich mit "lshw |less“ am besten seitenweise anzeigen.
Automatisch abmelden
Um Konfigurationsaufgaben durchzuführen, ist es notwendig, sich in einem Terminal-Fenster mit "su“ als root anzumelden. Vergisst man dieses Terminal-Fenster, steht der PC für jeglichen Zugriff offen. Abhilfe schafft die Zeile
export TMOUT=60
am Ende der Datei ~/.bashrc. In diesem Fall läuft im Terminal-Fenster automatisch wieder der normale Benutzer-Account, wenn 60 Sekunden lang keine Eingabe erfolgt. Sie können die Zeitangabe an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Splash-Screen abschalten
Um Evolution ohne Splash-Screen zu starten, rufen Sie das Programm mit dem Parameter "--no-splash“ auf. Alternativ tragen Sie ihn in die Verknüpfung ein, über die Sie das Programm starten.
Administrative Aufgaben
Um im KDE-Kontrollzentrum Einstellungen vorzunehmen, für die Sie root-Rechte benötigen, müssen Sie sich nicht vorher als root anmelden. Sie finden in solchen Fällen den Button "Systemverwaltungsmodus“, der das root-Passwort abfragt und Ihnen die Berechtigung erteilt.
Bevorzugte Anwendungen
Wenn Sie Ihre bevorzugten Anwendungen für das Web, für Mail, das Öffnen von Textdateien oder das Terminal-Fenster ändern wollen, gehen Sie im Gnome-Menü zu "Desktop-Einstellungen, Komplex, Bevorzugte Anwendungen“.

