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Linksys WRT54G3G: WLAN-Router mit Slot für UMTS-Karten

Wer sein Notebook in erster Linie geschäftlich nutzt und ständig übers Breitband mit dem Internet verbunden sein will, nutzte bislang eine UMTS-Datenkarte der verschiedenen Netzbetreiber.



Der heimische Familienrechner musste anschließend aber noch übers Festnetz bzw. DSL ans Netz angebunden werden. Diesen Umstand behebt Linksys mit seinem Router WRT54G3G, der über einen PCMCIA-Slot für UMTS-Datenkarten verfügt. Damit konkurriert der WRT54G3G mit den Individuallösungen surf@home, Zuhause Web und dem noch nicht offiziell vorgestellten mobile@home-Internetangebot von T-Mobile, welches das am kommenden Montag erscheinende Festnetztelefonie-Angebot des Marktführers ergänzen wird. Wenn man bereits über eine Datenkarte inklusive SIM-Karte und Vertrag eines Netzbetreibers verfügt, lässt sie sich so auch als Zugangspunkt fürs Heimnetzwerk oder ein kleines Büro einrichten.

Der WRT54G3G verfügt (typisch für linksys-Router) über 4 Ethernet-Ports, an denen sich Rechner via Kabel anschließen lassen. Ein weiterer spannender Anwendungsfall ist die Absicherung eines kleinen Firmennetzwerks gegen DSL-Ausfälle: da sich der Router auch über eine bestehende DSL-Verbindung ins Internet einwählen kann, kann der UMTS-Slot sozusagen als Rettungsring genutzt werden, wenn der DSL-Anbieter eine längerfristige Downtime aufweist. Ein DSL-Modem ist allerdings nicht im WRT54G3G integriert und muss separat angeschafft werden. PCs und WLAN-fähige PDAs/Smartphones können mit nach WLAN 802.11b oder g drahtlos mit dem Router vernetzt werden. Weitere Merkmale des Routers sind WEP- und WPA-Verschlüsselung und eine SPI-Firewall mit VPN-Pass-Through-Modus. Für die reibungslose Integration von mehreren Rechnern dient ein integrierter DHCP-Server.

Linksys garantiert die Funktionsweise des Geräts zunächst nur für Vodafones Mobile Connect Card UMTS, die nach unseren Erfahrungen im D2-Netz außerordentlich gute Leistungsfähigkeit aufweist. Laut offizieller Aussage werden die Karten anderer Hersteller nicht unterstützt - findige Nutzer sollen aber bereits Karten von T-Mobile und E-Plus zur Zusammenarbeit bewegt haben. Gerade E-Plus-Kunden, die mangels Festnetz-/Breitbandstrategie des Netzbetreibers keine Möglichkeit haben, auf ein surf@home-ähnliches Produkt zurückzugreifen, könnte der linksys-Router eine sinnvolle Ergänzung ihrer Kommunikationshardware sein.

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