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Jeder darf am Web-2.0-Wörterbuch mitschreiben

22.11.2007 | 11:37 Uhr |

Babylon, die Entwickler des gleichnamigen Übersetzungstools, haben den Start eines neuen, freien Online-Projekts verkündet: LingoZ.

Auf der Website des neuen Dienstes LingoZ, www.lingoz.com , soll ein Wörterbuch entstehen, welches von Anwendern für Anwender erstellt wird und Übersetzungen und Terminologie-Definitionen in zunächst acht Sprachen umfassen soll.

Babylon selbst steuert zu Beginn des Projekts 4,5 Millionen Begriffe aus seinen Babylon-Wörterbüchern und freien Glossaren bei. Hinzu kommen rund 3 Millionen Kurzdefinitionen aus Wikipedia. Die Internet-Besucher sollen nun dafür sorgen, dass der Inhalt des Online-Wörterbuches stetig anwächst.

Anwender können einzelne Begriffe hinzufügen oder gleich komplette Wörterbücher in den Bestand von LingoZ hinzufügen. Über eine Bewertungssystem wird die Qualität der Einträge beurteilt und die Zuverlässigkeit der Autoren eingestuft.

Zu den Sprachen, die bereits jetzt unterstützt werden, gehören Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch und Hebräisch. Weitere werden mit der Zeit hinzukommen. „LingoZ tritt mit dem Ziel an, das größte Wörterbuch der Welt zu werden“, heißt es seitens Babylon.

www.lingoz.com

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