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Lindows will PC-Markt aufmischen

25.06.2002 | 11:39 Uhr |

Kaum hat Lindows mit Walmart einen ersten Abnehmer für sein Betriebssystem gefunden, tüftelt die Firma bereits an der nächsten Vertriebsidee. Das Unternehmen plant mit Hilfe eines so genannten "flat-fee licensing plan" einen Anreiz für OEM-Hersteller zu schaffen. Der Clou: Firmen bezahlen nicht nach Anzahl der installierten Kopien, sondern eine monatliche Grundgebühr. Damit soll sich viel Geld sparen und an die Kunden weitergeben lassen.

Kaum hat Lindows mit Walmart einen ersten Abnehmer für sein Betriebssystem gefunden, tüftelt die Firma bereits an der nächsten Vertriebsidee. Das Unternehmen plant mit Hilfe eines so genannten "flat-fee licensing plan" einen Anreiz für OEM-Hersteller zu schaffen. Damit soll sich viel Geld sparen und an die Kunden weitergeben lassen.

Der Clou: PC-Hersteller bezahlen nicht nach Anzahl der installierten Kopien, sondern eine monatliche Grundgebühr. Dem Unternehmen schwebt vor, eine monatliche Gebühr von 500 Dollar zu verlangen. Dafür sollen PC-Hersteller dann so viele PCs wie sie möchten mit Lindows ausstatten können.

Langfristig gesehen will Lindows mit der neuen Aktion ein Stück eines besonders lukrativen Marktbereichs erobern: Laut einer Studie von IDC werden nämlich rund 58 Prozent des gesamten PC-Markts von No-Name-Produkten dominiert. Hier soll Lindows unter dem sich sowohl Linux- als auch Windows-Anwendungen betreiben lassen zum Einsatz kommen.

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