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Lindows bringt eigenen Tablet PC - ohne Handschriften-Erkennung

13.11.2002 | 12:59 Uhr |

Letzte Woche stellte Microsoft die ersten Tablet-PCs vor. Das Herzstück dieser neuen Notebook-Alternative ist die Handschriften-Erkennung. Jetzt hat das US-Unternehmen Lindows - seit längerer Zeit im Clinch mit Microsoft - darauf reagiert und ebenfalls die Entwicklung eines Tablet-PCs angekündigt. Das Lindows-Gerät unterscheidet sich allerdings in zwei wichtigen Punkten vom Redmonder Konkurrenten: Es verzichtet auf die Handschriften-Erkennung und ist deutlich preiswerter. LindowsOS Tablet PC

Letzte Woche stellte Microsoft die ersten Tablet-PCs vor (PC-WELT berichtete).Das Herzstück dieser neuen Notebook-Alternative ist die Handschriften-Erkennung. Jetzt hat das US-Unternehmen Lindows - seit längerer Zeit im Clinch mit Microsoft - darauf reagiert und ebenfalls die Entwicklung eines Tablet-PCs angekündigt. Das Lindows-Gerät unterscheidet sich allerdings in zwei wichtigen Punkten vom Redmonder Konkurrenten: Es verzichtet auf die Handschriften-Erkennung und ist deutlich preiswerter.

Gerade einmal 500 Dollar soll der "LindowsOS Tablet PC" kosten. Dagegen sehen die Microsoft-Geräte mit einem Preis ab 2000 Euro aufwärts zunächst einmal ganz schön alt aus wie wir berichteten. Ein Gerät von Toshiba soll sogar knapp 3800 Euro kosten.

Michael Robertson, Chef von Lindows.com

Den Verzicht auf die Handschriften-Erkennung erklärt Michael Robertson, der Chef von Lindows.com, mit dem Fehlen einer funktionierende Handschriftenerkennung. Damit diskreditiert er zugleich die auf Microsofts Windows basierenden Tablet-PCs, bei denen sich die Daten-Eingabe wesentlich auf diese Eingabe-Technologie stützt.

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