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Lindows-Chef Robertson: MSN blockt Lindows-Mails

23.01.2003 | 11:03 Uhr |

Michael Robertson, Chef von LindowsOS, glaubt, dass Microsoft seinen wöchentlichen Newsletter "Michaels Minute" boykottiert. Diverse Benutzer des Microsoft-Dienstes MSN hätten ihm berichtet, dass Mail von Lindows.com bei MSN als Spam gefiltert wird.

Michael Robertson, Chef von LindowsOS, glaubt, dass Microsoft seinen wöchentlichen Newsletter "Michaels Minute" boykottiert, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel berichtet. Diverse Benutzer des Microsoft-Dienstes MSN hätten ihm berichtet, dass Mail von Lindows.com bei MSN als Spam gefiltert wird.

Nun sucht Robertson nach Zeugen. Vor allem der Verbleib des Newsletter von vergangener Woche interessiert den rührigen Chef der Betriebssystem-Alternative LindowsOS . Laut Robertson scheint "Michaels Minute" in einem Junk-Ordner zu verschwinden, ohne dass der Benutzer ihn jemals zu Gesicht bekommt. Dabei, so versichert er, werde der Newsletter nur an Abonnenten verschickt, alles andere widerspreche der Firmenphilosophie.

Obwohl "Detektiv" Robertson einen unbeabsichtigten Fehler seitens Microsoft nicht ganz ausschließt, bittet er nun Abonnenten um Hilfe bei der Aufklärung. Denn die Unschuldsvermutung steht nach Meinung des Lindows-Chefs allein wegen der Vergangenheit Microsofts auf wackligen Beinen. Launig fabuliert er mit Seitenblick auf die Monopol-Ansprüche der Redmonder, dass wenn etwas läuft wie eine Ente und quakt wie eine Ente und von einem Gericht zwei Mal als Ente verurteilt wird, es sich zweifellos um eine Ente handle. Robertson muss allerdings fürchten, mit seinen Anschuldigungen selbst eine Ente produziert zu haben.

Der für werbewirksame Angriffe auf Microsoft bekannte CEO versucht derzeit unter anderem vor Gericht die Marke Windows löschen zu lassen.

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