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Lieferschwierigkeiten bei Transmeta?

18.06.2001 | 11:46 Uhr |

Transmeta hat seine neue Prozessoren-Generation noch nicht einmal vorgestellt, schon werden unerfreuliche Gerüchte laut. Demnach soll sich ein führender Notebook-Vertreiber dazu entschlossen haben, in Zukunft doch nicht auf Transmeta zu setzen. Der Grund: Der Chip-Hersteller habe Lieferschwierigkeiten bei den neuen Prozessoren.

Transmeta hat seine neue Prozessoren-Generation noch nicht einmal vorgestellt, schon werden unerfreuliche Gerüchte laut. Demnach soll sich ein führender Notebook-Vertreiber dazu entschlossen haben, in Zukunft doch nicht auf Transmeta zu setzen. Grund: Der Chip-Hersteller soll vor Lieferschwierigkeiten bei den so genannten TM5500- und TM5800-Prozessoren stehen.

Die TM5500- und TM5800-Prozessoren sind in der 0.13 Micron-Technologie gefertigt und sollen zunächst mit Geschwindigkeiten von 600 Megahertz bis 800 Megahertz in Notebooks zum Einsatz. kommen. Sie verfügen über Level-1-Cache mit 128 Kilobyte. Der TM5800 wird außerdem über einen Level-2-Cache mit 512 Kilobyte verfügen. Ein-Gigahertz-Prozessoren aus dieser Serie sollen im Laufe des Jahres erscheinen.

Transmeta dementiert die angeblichen Lieferschwierigkeiten: Die Prozessoren sollen nach Angaben des Unternehmens pünktlich zur PC Expo, am 26. Juni, auf dem Markt sein.

Analysten heben indes die Bedeutung eines erfolgreichen Starts der neuen Chips hervor. Mike Feibus, Analyst von Mercury Research, betonte außerdem: "... the new chips need to perform well to win over skeptics."

Ed McKernan, Marketing Director bei Transmeta, sieht die Diskussion gelassen. Seiner Meinung nach werden sich die Prozessoren bald bewähren: Vor allem die Sparsamkeit und die geringe Wärmeentwicklung sollen Transmeta zum Durchbruch verhelfen.

Transmeta-Chips noch in diesem Jahr mit 1 GHz (PC-WELT Online, 16.05.2001)

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