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Lieber surfen statt glotzen

Das Internet hat das Fernsehen besiegt - zumindest bei Kinde

Das Internet hat das Fernsehen besiegt - zumindest bei Kindern und Jugendlichen in den USA. Laut einer Studie von Roper Research im Auftrag von AOL surfen 63 Prozent der amerikanischen Kinder zwischen 9 und 17 Jahren lieber im Netz als vor der Glotze zu sitzen. Und 55 Prozent chatten lieber online mit Freunden als am Telefon.

Auf die beliebte Frage, was sie am liebsten auf eine einsame Insel mitnehmen würden, bevorzugten zwei Drittel der Kinder und Erwachsenen nicht das Telefon oder den Fernseher, sondern einen PC mit Web-Zugang. Und 75 Prozent glauben, daß das Internet für mehr Lebensqualität sorgt.

Den Marktforschern zufolge nimmt das Internet einen immer höheren Stellenwert im Leben der US-Anwender ein. Zum Beispiel gaben 52 Prozent der befragten Erwachsenen an, ihre Möbel wegen des neuen Heim-PCs umgestellt zu haben.

Und: Die Menschen sind immer länger online. Schon Internet-Neulinge surfen im Schnitt 6,6 Stunden pro Woche. Wer bereits seit drei Jahren über einen Internet-Zugang verfügt, ist laut Studie rund 10,5 Stunden pro Woche im Netz. Die meisten Erwachsenen hören sich Musik an, spielen und gehen online einkaufen. Auch Kinder und Jugendliche bevorzugen Online-Spiele und Musik im Netz. Aber auch E-Mails und das Chatten mit Freunden ist bei ihnen besonders beliebt.

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