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Lidl legt Mobilfunk-Pläne auf Eis

Nach Ankündigungen im Dezember letzten Jahres wird die Supermarktkette Lidl nun doch nicht in den Mobilfunk-Discountermarkt einsteigen.

Die in den letzten Jahren stark expandierende Supermarktkette Lidl wollte mit ihrem Mobilfunkangebot gegen den Konkurrenten Aldi mit seinem " Aldi Talk " Angebot regieren. Nach internen Informationen sind die Verhandlungen mit den Netzanbietern an den Preisvorstellungen von Lidl jetzt gescheitert, nachdem das Unternehmen noch im letzten Jahr einen Einstieg bestätigt hatte.

Konkurrenten wie Aldi und Plus, die gestern sogar ein Sonderangebot für Montag ankündigten, hatten mit dem Aufleben der Discounterwelle ebenfalls erfolgreich Prepaid-Karten in ihr Produktportfolio aufgenommen. Neben den bekannten Handelsketten haben aber auch die Netzbetreiber und Provider ihre eigenen Billigmarken gegründet. So ist E-Plus mit seiner Billigmarke simyo als einer der ersten Anbieter in den neuen Einsteigermarkt vorgedrungen.

Auch branchenfremde Unternehmen, wie die dänische easy-Group ( easymobile ), welche eher als Billig-Flieger bekannt ist, stieg in den deutschen Markt ein. Der Ansturm im Discountermarkt brachte dem Kunden aber auch deutliche Preisrückgänge. So senkten die beiden großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone ihre Preise deutlich und führten attraktive Tarifmodelle auch für den Einsteigerbereich ein. T-Mobile-Chef Rene Obermann geht für das laufende Jahr sogar von einem Preisrückgang von bis zu 20 Prozent aus.

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