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Lexware pay ermöglicht Kleinunternehmen das mobile Kassieren

30.01.2015 | 11:15 Uhr |

Mit Lexware pay können Handwerker direkt bei ihren Kunden vor Ort per EC-Kartenzahlungen auf Lastschriftbasis abkassieren. Neuerding sind aber auch Kreditkartenzahlungen und PIN-Eingabe möglich - für mehr Sicherheit.

Lexware pay ist ein EC- und Kreditkartenzahldienst für unterwegs. Damit können beispielsweise Handwerker vor Ort beim Kunden diesem die Möglichkeit zur Kartenzahlung bieten. Im Ladengeschäft wiederum eignet sich Lexware pay als Ergänzung zu einem bereits bestehenden Karten-Terminal.

Lexware pay besteht aus einer iPhone- oder iPad-App ab iOS 7 (Android und Windows Phone werden nicht unterstützt) und dem „Kartenlesegerät“, das es in zwei Versionen gibt. Lexware kooperiert dabei mit wirecard, einem Hersteller von Zahlungssystemen.

Swipe& Sign: Preiswerter, handlicher, aber nicht ganz so sicher

Mit Swipe& Sign bietet Lexware seit Sommer 2014 eine Lösung für die EC-Kartenzahlung mit Unterschrift (Lastschrift) in Kombination mit einem sehr handlichen Kartenlesegerät (PCI-DSS-zertifiziert) an. Das Lesegerät wird hier einfach in den Audio-Ausgang des iPhones gesteckt.

Der Ablauf stellt sich laut Lexware folgendermaßen dar: Rechnungsdaten in die App eingeben, Kartenlesegerät mit dem iPhone oder iPad verbinden und EC-/Kreditkarte durchziehen und vom Kunden bestätigen lassen. Die Unterschrift des Kunden erfolgt per Fingerbewegung auf dem Smartphone-Display.

Für Swipe& Sign spricht der vergleichsweise niedrige Anschaffungspreis von 19,95 Euro für die Hardware (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten). Dazu kommen noch die Gebühren pro Transaktion: 15 Cent pro Transaktion und 0,75 Prozent des Bruttoumsatzes. Zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine feste Grundgebühr oder einen Mindestumsatz pro Monat gibt es dagegen nicht.

Die Abrechnung erfolgt allerdings per Lastschriftverfahren, der Unternehmen muss also mit dem Risiko leben, dass der Kunde die Lastschrift nachträglich zurückrufen lässt.

Chip & Pin: Die EC-und Kreditkartenzahlung mit PIN ist für den Unternehmer sicherer. Allerdings fallen hier höhere Kosten an und das Lesegerät ist nicht ganz so handlich.
Vergrößern Chip & Pin: Die EC-und Kreditkartenzahlung mit PIN ist für den Unternehmer sicherer. Allerdings fallen hier höhere Kosten an und das Lesegerät ist nicht ganz so handlich.
© Lexware

Chip & Pin: EC-und Kreditkartenzahlung mit PIN

Bei Chip & Pin (PCI und EMV-zertifiziert) muss der Unternehmer ein größeres Kartenlesegerät mit sich herumschleppen. Die Datenübertragung zwischen Lesegerät und iPhone erfolgt via Bluetooth, der Karten-Chip wird ausgelesen.

Bei diesem System muss der Kunde seine Karten-PIN eingeben. Das Gerät erkennt gesperrte Karten vor der dem Zahlungsvorgang. Der Betrag lässt sich hier nicht mehr zurückbuchen, der Unternehmer hat also mehr Sicherheit. Nur mit Chip & Pin sind auch Kreditkartenzahlungen möglich.

Bei dieser Lösung kostet die Hardware allerdings 79,95 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand. Auch die Gebühren pro Transaktion fallen hier höher aus: 15 Cent pro Transaktion und 1 Prozent des Bruttoumsatzes bei EC-Kartenbezahlung und 2,75 Prozent des Bruttoumsatzes bei Kreditkartenzahlung. Jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine feste Grundgebühr oder einen Mindestumsatz pro Monat gibt es dagegen auch hier nicht.

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