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Anwender entwickeln die Benutzeroberfläche mit

11.12.2008 | 09:37 Uhr |

Eine Gruppe altgedienter Bestandskunden hatte das Sagen als darum ging, der Finanz- und Buchhaltungssoftware eine neue Bedienerführung zu verpassen. Sie widersprach den hauseigenen Entwicklern in vielen Punkten.

Die ersten vier Entwürfe, die vom Entwicklerteam des Herstellers erstellt wurden, fielen glatt durch. Und auch an der Benutzeroberfläche der noch aktuellen Version 2008 hatten die Lexware-Anwender viel zu bemängeln: Zu verspielt, zu unübersichtlich, zu viele Icons und Funktionen auf der ersten Ebene und überhaupt gehe die Software mit dem verfügbaren Platz auf dem Bildschirm nicht ökonomisch genug um. Auch mit der neuen Hintergrundfarbe, die vom Entwicklerteam präferiert wurde, einem hellen orange, waren die Anwender nicht einverstanden.

Die neue Version der vor allem bei Kleinunternehmen mit weniger als 30 Mitarbeitern beliebten Software sieht denn auch entschieden anders aus als ihre Vorgängerin. Von der Hintergrundfarbe (ein dezentes blau) über die Menüstruktur bis zur Arbeitsoberfläche – die Software hat jetzt eine völlig andere Optik und fühlt sich anders an: Die Oberfläche auf das Wesentliche reduziert, die Arbeitsfläche vergrößert, die neue Hauptnavigation vermeidet Umwege.

Zum neuen Outfit hinzu kommt ein Plus an Funktionalität. Unter anderem prüft der
'Lexware scout' die Daten bereits während der Eingabe auf Plausibilität. Eine zentrale Suchfunktion über alle Produktinhalte durchsucht automatisch alle Programmbereiche – online und offline.

Hilfreich sind auch die die neuen Wissensdatenbanken: Das 'know-how center' bietet neben aktuellen Informationen, Arbeitshilfen, Fachbeiträgen und Expertenwissen, das 'info center' informiert den Anwender automatisch über alle Neuigkeiten zum Programm. Im Bereich Support integriert ist auch ein Anwender- und Technikforum. Alle Service-, Support- und Schulungsangebote in der aktuellen Version sind online und kostenlos verfügbar.

Lexware financial office 2009 erledigt Buchhaltung, erfasst das gesamte Rechnungs-, Auftrags- und Bestellwesen, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Anlagenverwaltung. Das Programm gibt es in drei Versionen: Standard, Plus und Pro. Die verschiedenen Ausbaustufen richten sich an Betriebe unterschiedlicher Größenordnungen – von der Ein-Mann-Firma bis hin zu mittelständischen Unternehmen mit mehreren Niederlassungen. Die Preise liegen zwischen 269 und 949 Euro.

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