2104721

Lexus stellt Lexus Hoverboard vor

05.08.2015 | 09:35 Uhr |

Zurück in die Zukunft: Das Lexus Hoverboard ist nun offiziell. Der Profi-Skateboarder Ross McGouran testete das Hoverboard, das mit Technik aus Dresden funktioniert.

Lexus bastelt seit einiger Zeit an einem Hoverboard à la Marty McFly, das die Premium-Marke von Toyota als Lexus Hoverboard bezeichnet. Nachdem bisher nur spärliche Informationen und zwei Videos ins Internet getröpfelt waren, hat Lexus nun in Cubelles bei Barcelona das spektakuläre Projekt offiziell vorgestellt.

Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
Vergrößern Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
© Lexus

Die Testphase sei erfolgreich abgeschlossen worden, so Lexus. Mark Templin, Executive Vice President bei Lexus International: „Mit diesem Projekt haben wir uns daran gemacht, die Grenzen von Technologie, Design und Innovation zu sprengen und das Unmögliche möglich zu machen. Das Projekt trägt den Namen ‚SLIDE‘ und wir haben dabei mit Partnern zusammengearbeitet, die unsere Leidenschaft dafür teilen, Vergnügen aus der Bewegung zu schöpfen.“

Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
Vergrößern Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
© Lexus

Templin weiter: „Obwohl wir unsere Technologie mit eingehenden Fachkenntnissen verbinden konnten, mussten wir dabei feststellen, dass es nicht einfach ist, ein Hoverboard zu bauen. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen und mussten einige Hindernisse bewältigen, aber durch die Entschlossenheit auf beiden Seiten konnten wir unsere Philosophie in Sachen Design und Technologie in die Tat umsetzen und ‚Amazing in Motion‘ realisieren.“

Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
Vergrößern Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
© Lexus

Das Lexus-Hoverboard-Projekt begann Lexus zufolge vor 18 Monaten in Zusammenarbeit mit einem Team von Wissenschaftlern des IFW Dresden und der evico GmbH, die sich auf Magnetschwebetechnologien spezialisiert haben. Es folgten ausführliche Tests mit dem professionellen Skateboard- und Hoverboardfahrer Ross McGouran in Dresden. 

Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
Vergrößern Lexus stellt Lexus Hoverboard vor
© Lexus

„Ich fahre seit 20 Jahren Skateboard, aber ohne die Reibung kam es mir so vor, als müsse ich alles von Grund auf neu lernen – vor allem, was den Stand und die richtige Balance angeht, die nötig waren, um das Hoverboard zu benutzen. Das war eine völlig neue Erfahrung“, so Profi-Skateboard- und Hoverboard-Tester Ross McGouran.

Seit seiner Enthüllung im Juni wurde das Lexus Hoverboard in einem eigens erbauten Hoverpark getestet, dessen Architektur Elemente der Skater-Kultur mit Technologie verbinden soll, wie die Japaner meinen. Bis zu 200 m Magnetschienen wurden vom Werk in Dresden nach Barcelona verfrachtet und bildeten die Grundfläche des Hoverparks, um die dynamischen Tests zu ermöglichen; auf diese Weise konnte Lexus Tricks vorführen, die mit einem Skateboard nicht möglich wären – wie beispielsweise das Schweben über dem Wasser. Die Aufnahmen von den abschließenden Testläufen veröffentlichte Lexus als Film unter der Regie des preisgekrönten Regisseurs Henry-Alex Rubin.

Die Technik des Lexus Hoverboards beinhaltet zwei „Cryostase“-Reservoirs, in denen das supraleitende Material in flüssigem Stickstoff bei -197 Grad Celsius gelagert wird. Anschließend wird das Hoverboard auf einer Bahn platziert, die permanente Magneten enthält. Dr. Oliver de Hass, CEO von evico, erklärt: „Das Magnetfeld der Bahn ist praktisch in die Supraleiter im Board eingefroren und hält so einen festen Abstand zwischen Board und Bahn – wodurch das Board im Prinzip schwebt. Diese Kraft ist stark genug, dass man darauf stehen oder sogar aufspringen kann.“


0 Kommentare zu diesem Artikel
2104721