2043614

Lexoffice bietet Buchhaltung und EÜR für Kleinunternehmen

30.01.2015 | 11:04 Uhr |

Lexoffice ist eine Cloud-basierte Rechnungs- und Buchhaltungslösung für Selbstständige und Kleinstunternehmen. Seit kurzer Zeit gibt es davon auch eine Variante mit Einnahmenüberschussrechnung.

Lexware hat Lexoffice im Jahr 2012 als Online-Rechnungslösung gestartet. Damit ließen sich Eingangsbelege erfassen und Rechnungen erstellen, Überweisungen machen und Bilanzen verfassen. Über das Dashboard hatte der Benutzer jederzeit und dank der Anbindungen an iPhone, Android-Smartphones und iPad auch von unterwegs aus einen Überblick über seine Finanzlage. Mit Daten zu Umsätzen, Zahlungseingängen, Angeboten und Auftragsbestätigungen, Gutschriften und Lieferscheinen. Das integrierte Online-Banking glich Rechnungen automatisch ab und ordnete allen Bankvorgängen den passenden Belegen zu.

Fünf Buchhaltungslösungen aus der Cloud vorgestellt

Zielgruppe für Lexoffice waren und sind Freelancer, Startups und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Nutzern.

Lexoffice-Test im Jahr 2013

Im Herbst 2013 haben wir Lexoffice gründlich getestet. Damals stellten wir fest, dass das Community-basierte Mitmach-Konzept von Lexware zwar in der Tat viele Chancen und Vorteile bietet, dass Lexoffice aber auch noch einige wichtige Bestandteile wie zum Beispiele eine Einnahme/Überschussrechnung oder ein Kassenbuch fehlen. Auch die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten bemängelten damals einige Benutzer. Als "Licht und Schatten" kann man also unser damaliges Testfazit zusammenfassen:

Lexoffice: Vorteile und Nachteile des Mitmach-Konzepts

Community-basierter Ausbau von Lexoffice

Im Laufe der Zeit erweiterte Lexware seine Cloud-Lösung um immer neue Funktionen, wobei das Unternehmen betont, dass das in engem Austausch mit der Community erfolgt sei. Wobei Lexware auf unsere Nachfrage allerdings nicht verriet, wie viele Community-Mitglieder tatsächlich Input für Lexoffice liefern.

Im Frühjahr 2014 kamen ein Kassenbuch und die Offene-Posten-Übersicht dazu. Später folgte dann die Variante mit Einnahmeüberschussrechnung. Deshalb geben wir jetzt einen Überblick über die drei Versionen von Lexoffice.

Lexoffice
Vergrößern Lexoffice
© Lexware

Versionen und Preise für Lexoffice

Kunden können zwischen drei Preiskategorien wählen.

17 geniale Tools rund ums Geld
 
Lexoffice Rechnung & Finanzen
 
Für 4,90 Euro pro Monat (das kostete Lexoffice schon beim Start im Jahr 2012) bekommt man die Variante „Rechnung & Finanzen“. Laut Lexware ist das die ideale Lösung „für alle, die Rechnungen schreiben, Kunden und Lieferanten verwalten, Online-Banking nutzen und Ihre Zahlungseingänge verfolgen wollen.“ Die Buchhaltung kann man damit aber nicht erledigen, sie sollte also beispielsweise der Steuerberater übernehmen.

Lexware hat zuletzt einige optische Detailverbesserungen an Lexoffice vorgenommen, so haben die Entwickler das Dashboard erweitert und die Navigation Platz sparender gestaltet. Grundlegende Änderungen gab es aber bei dieser Version nicht.
 
Lexoffice Buchhaltung & Finanzen
 
9,90 Euro im Monat kostet „Buchhaltung & Finanzen“. Diese Variante ist Lexware zufolge die richtige „für alle, die mehr benötigen als ein einfaches Rechnungsprogramm.“ Also für Kunden, die zusätzlich zur Rechnungsstellung damit auch die monatliche Buchhaltung erledigen wollen und dabei in der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater unterstützt werden wollen.“ Die Umsatzsteuervoranmeldung kann man damit selbst erstellen und per Elster an das Finanzamt weitergeben.
 
Lexoffice Buchhaltung & EÜR

Seit einiger Zeit gib es aber noch eine dritte Version: „Buchhaltung & EÜR“. Für 12,90 Euro bekommt man hier alle oben genannten Funktionen einschließlich Jahresabschluss und Steuer, ob mit oder ohne Steuerberater. Hier steht dann auch die lange vermisste automatische Erstellung der Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) durch Pflege der Einnahmen und Ausgaben zur Verfügung.

Zudem lassen sich Anlagegüter erfassen und verwalten. Die EÜR-Datenschnittstelle zur Erstellung der Steuererklärung mit smartsteuer ist hier ebenfalls verfügbar. Anlagegüter sollen sich nun über die Belege erfassen lassen. Zudem liefert Lexoffice eine Liste zu den Anlagegütern samt Detailinformation zu jedem Punkt. Belege lassen sich per Lexoffice Scan-App mit dem iPhone/Pad  oder Android-Smartphone abfotografieren und werden dann direkt in Lexoffice als Beleg abgespeichert.

Einfache Finanzsoftware in der Cloud

Lexware betont, dass der Kunde vor dem Kauf einer der drei genannten Versionen fast alle Funktionen 30 Tage lang kostenlos mit seinen Echtdaten ausprobieren kann.
 
Lexware ist in diesem Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf der CeBIT vertreten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2043614