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Lenovo will modulares Smartphone Moto Z fördern

04.11.2016 | 15:38 Uhr |

Mit der „Transform the Smartphone Challenge“ will Lenovo Entwickler für die modularen Moto Mods begeistern.

Mit den Moto-Z-Modellen und den zugehörigen Moto Mods wollte Lenovo ursprünglich ein modulares Smartphone-Konzept etablieren. Die Zubehör-Teile, die per Magnet an der Smartphone-Rückseite befestigt werden, stießen bei der Entwickler-Gemeinde jedoch auf wenig Interesse. Selbst mehrere Monate nach dem Launch sind im Moto-Store noch immer nur vier Module erhältlich. Sie erweitern die Smartphones unter anderem um einen Zusatz-Akku, einen Lautsprecher, einen Beamer und um eine Zusatz-Kamera von Hasselblad. Deren Preise fallen mit bis zu 299 US-Dollar zudem für Moto-Z-Besitzer recht saftig aus.

Lenovo will die Idee dennoch nicht zu Grabe tragen und wagt einen weiteren Vorstoß. Mit einer Indiegogo-Kooperation will der Hersteller im Rahmen der „Transform the Smartphone Challenge“ neue Entwickler mit frischen Ideen für Moto Mods finden. Die Challenge läuft bis Ende März 2017 und ist in mehrere Phasen unterteilt.

Bis zum 31. Januar können interessierte Entwickler ihre Idee für einen Moto Mod zu Papier bringen und auf der zugehörigen Indiegogo-Seite bei Lenovo einreichen. Die besten Konzepte bekommen ein Dev Kit und ein Moto Z. Wer seine Idee mit fachmännischer Hilfe in einen Prototypen verwandeln will, kann im Dezember zudem an einem Moto-Hackathon in New York oder San Francisco teilnehmen.

Von Januar bis März 2017 startet dann die zweite Phase. Entwickler können für ihre Moto-Mod-Ideen nach finanziellen Unterstützern im Rahmen einer Indiegogo-Kampagne suchen. Lenovo schaut sich die Kampagnen an und wählt zehn Challenge-Finalisten aus. Einem von ihnen finanziert der Konzern dann den Vertrieb und das Marketing seines Moto Mods.

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