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Lenovo stellt erste modulare Smartphones vor

10.06.2016 | 15:02 Uhr |

Moto Mods von Lenovo erweitern das Smartphone mit Aufsteckmodulen um eine Batterie, einen Beamer oder einen Lautsprecher.

Das seit Ende 2014 zu Lenovo gehörende Unternehmen Motorola hat auf der Tech-World-Konferenz zwei modulare Smartphones vorgestellt. Die beiden Handys Moto Z und Moto Z Force lassen sich mit Zusatzmodulen namens Moto Mods um neue Funktionen erweitern. Zur Auswahl stehen eine Zusatz-Batterie, ein Lautsprecher sowie ein Projektor mit 50 Lumen.

Ab dem Sommer werden die Smartphones nur über Verizon erhältlich sein, im Herbst sollen Versionen der Geräte ohne Simlock in den Handel kommen. Beide Smartphones verfügen über kleine Metallkontakte auf der Rückseite. Daran docken die Zusatzmodule an. Mindestens drei solcher Erweiterungen soll es geben.

Der Insta-Share Projector kann Bilder mit einer Diagonale von bis zu 70 Zoll erzeugen. Darin enthalten ist zudem eine eigene Batterie. Die Helligkeit gibt Motorola mit 50 Lumen an, das Kontrastverhältnis liegt bei 400:1. Der Zusatzlautsprecher JBL Sound Boost spendiert dem Smartphone einen Ständer. Die Leistung des Lautsprechers beträgt 3 Watt. Das Incipio OffGrid Power Pack sorgt für eine zusätzliche Batterie, die eine Laufzeit von 22 Stunden ermöglichen soll. Kabelloses Laden ist sowohl über Qi 1.2.1 als auch über PMA möglich. Abgerundet wird die Produktpalette durch mehrere Smartphone-Hüllen. Diese lassen sich jedoch nur verwenden, wenn kein Moto Mod am Smartphone angebracht ist, da diese die nötigen Verbindungen auf der Rückseite blockieren.

Derzeit arbeitet Motorola mit anderen Herstellern zusammen, um weitere Moto Mods zu entwickeln. In einem Wettbewerb lobt das Unternehmen eine Million US-Dollar für den besten Moto Mod aus.

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