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Lenovo erhält 350 Millionen Dollar Finanzspritze von Kapitalgebern

Lenovo hat nach der Übernahme des PC-Geschäfts von IBM eine kräftige Finanzspritze erhalten.

Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo hat nach der Übernahme des PC-Geschäfts von IBM eine kräftige Finanzspritze erhalten. Insgesamt 350 Millionen Dollar (270 Millionen Euro) hätten drei von der Texas Pacific Group angeführte private Kapitalgeber investiert, teilte Lenovo am Donnerstag in Hongkong mit. "Diese Vereinbarung stellt einen starken Vertrauensbeweis in die Chancen Lenovos dar, sich zum weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie zu entwickeln", sagte Lenovo-Chef Yuanqing Yang.

Von der Investition sollen 150 Millionen Dollar für die Finanzierung der Akquisition aufgebracht werden. Der Rest soll für allgemeine Unternehmenszwecke zur Verfügung stehen. Lenovo gibt im Gegenzug für die Barmittel insgesamt 2,7 Millionen Vorzugsaktien sowie nicht notierte Optionsscheine für die Zeichnung von 237,4 Millionen Aktien im Wert von je 1000 Hongkong-Dollar (99 Euro) aus.

Nach Umwandlung der Vorzugsaktien sollen die drei Investoren Texas Pacific Group, General Atlantic und Newbridge Capital über 10,2 Prozent des Lenovo-Aktienkapitals verfügen. Lenovo hatte im vergangenen Dezember die stark defizitäre Personal-Computer-Sparte von IBM für 1,25 Milliarden Dollar übernommen.

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