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Leise und verbrauchsarm: Mini-PCs von Shuttle und A-Open

29.09.2005 | 14:20 Uhr |

Mit modernen Mini-PCs drängen A-Open und Shuttle in den Home-Multimedia-Bereich. Während Pentium-M-Vorreiter A-Open mit dem äußerst kompakten Barebone X-Cube MZ915-M aufwartet, stellt Shuttle mit dem normal großen Barebone XPC SD11G5 sein erstes Pentium-M-System für den Desktop-Bereich vor.

Der neue A-Open Mini (Infos zum ersten Pentium-M-Barebone von A-Open finden Sie hier ) ist mit zehn Zentimeter Bauhöhe nur etwa halb so hoch wie ein "normaler" Barebone-Rechner. Dennoch ist er ein vollwertiger Mini-PC mit den gleichen Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten wie die größeren Barebone-PCs. Die Einschränkungen liegen im Formfaktor der verbaubaren Komponenten. Während als Festplatte noch ein übliches 3,5-Zoll-Laufwerk Verwendung findet, passen nur ein Slimline-DVD-Laufwerk und eine Low-Profile-Grafikkarte ins niedrige Gehäuse.

Der PC - im eleganten Schwarz und trendigem Weiß erhältlich – basiert auf einer hauseigenen Hauptplatine mit Intels 915G- und ICH6-Chipsatz mit integrierter Grafik plus Grafikbeschleuniger GMA 900. Der 479-polige CPU-Sockel arbeitet mit allen Pentium-M- bis 2,26 GHz und Celeron-M-Prozessoren bis 1,7 GHz zusammen (Einzelheiten und Leistungstests zum Pentium M 770 finden Sie hier ). In die beiden Speichersteckplätze passen DDR-II-533-Riegel mit maximal je einem GB Kapazität.

Einen besonders leisen Betrieb dürfte die Kühlung erlauben, die sich A-Open ausgedacht hat. Der Winzling kommt mit externem lüfterlosen Netzteil. Auf einen Gehäuselüfter verzichtet A-Open ebenfalls. Lediglich die CPU besitzt einen kleinen Luftquirl, der anscheinend ausreicht, das gesamte System – dank des kühlen Pentium M – effektiv zu belüften.

Der MZ915-G besitzt alle Schnittstellen eines modernen Rechners - vom Kartenleser über Firewire bis zur HDTV-fähigen Video-out-Buchse - bis auf einen DVI-Ausgang für den Monitor.

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