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Leichtbekleidete BMX-Fahrerinnen bringen Acclaim in die Verlustzone

21.01.2003 | 14:48 Uhr |

Von wegen "Sex sells": Wegen zuviel nackter Haut in seinem neuen Videospiel verbuchte Acclaim Entertainment, Hersteller von Spieletiteln für Sonys Playstation und Microsofts Xbox, im ersten Geschäftsquartal (Ende: 1. Dezember 2002) einen Umsatzrückgang um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Ursache für das schlechte Abschneiden sieht der Verlag das umstrittene Videospiel "BMX XXX".

Von wegen "Sex sells": Wegen zuviel nackter Haut in seinem neuen Videospiel verbuchte Acclaim Entertainment , Hersteller von Spieletiteln für Sonys Playstation und Microsofts Xbox, im ersten Geschäftsquartal (Ende: 1. Dezember 2002) einen Umsatzrückgang um 22 Prozent auf 63 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet. Nach einem Nettogewinn von 17,4 Millionen Dollar wies Acclaim nun einen Fehlbetrag von knapp 14 Millionen Dollar aus.

Als Ursache für das schlechte Abschneiden sieht der Verlag das umstrittene Videospiel "BMX XXX". Wegen der nur leichtbekleideten oder gar barbusig dargestellten Damen wurde der Titel von zahlreichen US-Händlern boykottiert, die Aufsichtsbehörden in Australien setzten das Spiel sogar auf den Index.

Nun will das Management die Konsequenzen aus der Schlappe ziehen und das Unternehmen wieder auf die Gewinnbahn bringen: Bis Ende des laufenden Geschäftsjahres plant die Firma, die Betriebskosten um 35 Prozent zu senken - größtenteils über den Abbau von einem Drittel der weltweit 600-köpfigen Belegschaft. Gehen muss außerdem Edmond Sanctis, Verantwortlicher für das Nordamerika-Geschäft, wo Acclaim die größte Schlappe erlitt.

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