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Leica startet M8-Rückrufaktion

Verschiedene Mängel haben den Kamerahersteller Leica veranlasst, die M8 zur Nachbesserung zurückzurufen.

Nachdem mehrere Kunden Defekte bei der digitalen Sucherkamera M8 von Leica bemängelt hatten, reagiert der deutsche Kamerahersteller nun mit einer Rückrufaktion. Besitzer der Kamera werden gebeten, ihr Gerät zwecks Nachbesserung an Leica zu senden. Die M8 ist erst seit knapp einem Monat lieferbar und mit ihrem Preis von 4.200 Euro nicht gerade billig. Nachgebessert werden vor allem Geräte, bei denen Kunden Streifenbildung in den Aufnahmen festgestellt hatten.

Ein anderes Problem, nämlich die zu hohe Infrarot-Empfindlichkeit des Bildsensors, die zu teilweise zu Farbverschiebungen führte, löst Leica auf andere Art: Betroffene Kunden erhalten kostenlos zwei UV/IR-Filter mit Durchmesser nach Wahl. Diese können ab Februar 2007 bestellt werden, indem die Kunden ihre Kamera online registrieren oder die Filter direkt unter der Telefonnummer 06442/208165 ordern. Zudem sollten auch Leica-Fachhändler die betreffenden Filter vorrätig haben.

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