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Android-Browser zeigt erweiterte Realität in 3D

Layar erweitert die reale Umgebung durch digitale Zusatzinformationen, die in der Kameravorschau des Handys eingeblendet werden.

Die von dem niederländischen Start-Up SPRXmobile entwickelte Android-Software wurde jetzt um 3D-Schnittstellen erweitert, sodass die eingeblendeten Objekte noch realistischer wirken. Es gibt bereits Demos, die eindrucksvoll zeigen, welchen neuen Möglichkeiten der Wahrnehmung mit der Kombination aus Realität und digitalen 3D-Elementen geschaffen werden.

Layar funktioniert ählich wie der Reiseführer Wikitude: Über die Kamera seines Handys sieht der Nutzer die Bilder seiner Umgebung und die Software markiert bestimmte Punkte und blendet Informationen zu Restaurants, Geschäften oder Geldautomaten ein. Anders als Wikitude bietet Layer aber nur die Struktur, die Inhalte werden von Dritten zugeliefert. Derzeit haben etwa die niederländische ING-Bank, das Sozialnetzwerk Hyves.net oder der Arbeitsvermittler tempo-team Informationen beigesteuert, die in sogenannten Layern geordnet sind. Der Nutzer kann mit einem Fingerstrich zwischen ihnen hin- und herblättern oder sie filtern. SPRXmobile sieht Layar deshalb auch eher als eine neue Art von Browser, der verschiedene Seiten von Informationsanbietern anzeigt.

Das Unternehmen will die APIs im November freigegeben, erst dann können die 500 Entwickler, die bisher für die Plattform programmieren, dreidimensionale Texte und Objekte in den Reality-Browser einbinden. Solange müssen auch die Endnutzer warten. Im November startet Layar für Android in der neuen 3D-Version 3.0. Eine Version für das iPhone 3GS soll schnell folgen. Layar 3D nutzt die Grafikbibliothek OpenGL, GPS und den digitalen Kompass der Smartphones.

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