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LaterPay veröffentlicht WordPress-Plugin

22.07.2014 | 12:02 Uhr |

Mit LaterPay sollen Autoren und Game-Designer die Möglichkeit haben, mit ihren Angeboten im Netz Geld zu verdienen. Leser und Spieler sollen Kleinstbeträge für interessante Texte und Games bezahlen können.

Mit LaterPay möchte ein Münchner Startup-Unternehmen eine Möglichkeit schaffen, wie Online-Nutzer möglichst bequem und fair gelesene Texte oder andere Dienstleistungen im Web mit Kleinstbeträgen bezahlen können. Die Zahlung erfolgt erst, wenn der Nutzer insgesamt fünf Euro ausgegeben hat, wahlweise über Bankeinzug, Kreditkarte oder etwa PayPal. LaterPay behält 15 Prozent Provision ein.

Bislang war das WordPress-Plugin von LaterPay in einer geschlossenen Testphase - nun kann es von jedem heruntergeladen und auf seiner Webseite eingebaut werden. Das WordPress-Plugin ist nur eine der Möglichkeiten, wie man LaterPay einbinden kann. Solange man das Plugin im Testmodus betreibt, sind keine realen Einnahmen möglich. Dazu muss man einen Vertrag mit LaterPlay abschließen und die erhaltenen Daten in das Plugin eintragen. Dieser Vertrag ist monatlich ohne Angabe von Gründen kündbar, werben die Macher und versprechen: Fixkosten für Registrierung, Setup oder Grundgebühren gebe es nicht.

Die aktuelle Version des Plugins ist 0.9.6 und damit noch Beta.

Die Idee, Kleinstbeträge für interessante Dienste und Texte im Netz zu bezahlen, ist nicht neu. Vor einigen Jahren versuchte sich Flattr mit seinem Konzept an dieser Idee. Bei dem Dienst baut der Webseitenbetreiber ein Plugin ein, ähnlich wie bei LaterPlay. Es handelt sich aber nicht um eine Bezahlsperre, sondern um eine Art Like-Button unter dem Artikel. Gefällt dem Leser der Text (oder das Angebot), klickt er auf den Flattr-Button und überweist damit einen Teil seines monatlichen Flattr-Guthabens an den Autor.

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