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Laserkey: Virtuelle Tastatur für PDAs

04.05.2005 | 09:53 Uhr |

Texteingaben am PDA sind meist fummelig, dauern lang und Schreibfehler gehören zur Tagesordnung. Eine Lasertastatur soll nun diesen Problemen Einhalt gebieten.

Wer schon einmal versucht hat, Mails mit Hilfe einer im PDA integrierten Tastatur zu beantworten, kennt das Problem: Vertipper sind der Regelfall, es dauert unendlich lang und fummelig ist es obendrein. Eine virtuelle Tastatur soll diese Probleme lösen.

Bei der "Laserkey CL800BT" handelt es sich um eine Lasertastatur, die die Tasten eines herkömmlichen Keyboards auf eine ebene, undurchsichtige Fläche projiziert. Das Gerät wurde bereits auf der letzten CeBIT vorgestellt ( wir berichteten ) und kann nun bestellt werden. Der Tastenabstand beträgt 17 mm, die gesamte virtuelle Tastatur misst 250 x 105 mm. Getippt wird wie bei einer normalen Tastatur. Den Tastenanschlag erkennt das Gerät durch die Unterbrechung eines Infrarotlayers, der zirka 2 mm über die Projektionsfläche gelegt wird, sowie deren Positionsbestimmung über einen optischen Sensor.

Mausfunktionen und Shortcut-Tasten stehen ebenfalls zur Verfügung. Bis zu 400 Anschläge pro Minute soll das Gerät verarbeiten können. Die Tastatur nimmt über das Projektionsgeräte wahlweise per Bluetooth oder die serielle Schnittstelle (RS232, Adapter optional) Kontakt zum mobilen Gerät auf. Pocket PCs, PDAs, Smartphones und Blackberry-Geräte werden unterstützt. Für die Stromversorgung ist ein Lithium-Ionen-Akku zuständig. Dieser soll bis zu 180 Minuten durchhalten können. Im Lieferumfang enthalten sind eine Projektionseinheit, ein Ladegerät, eine Tasche sowie eine CD mit Treibern und Anwendungs-Software. Auf Ihrem mobilen Gerät sollte Palm OS, Windows Mobile 2003, Windows Mobile,2003 SE, Linux, Windows 2000/XP oder Symbian ab 10/2005 installiert sein.

Exklusivität hat ihren Preis, das Laserkey CL800BT kostet 249 Euro und kann ab sofort hier bestellt werden . Die Auslieferung erfolgt laut Unternehmen Ende Mai.

Übrigens: Bereits im Jahr 2004 wurde auf der CeBIT ein ähnliches Gerät präsentiert ( wir bericheten ). Der Hersteller musste jedoch auf Grund von Patent-Streitigkeiten das Produkt vom Markt nehmen.

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