16:00 Uhr: Microsoft - Windows Vista
Wenn ich eh schon am Stand von Microsoft bin, dann habe ich natürlich auch einen Termin zu Windows Vista ausgemacht. Der Microsoft-Stand gehört übrigens zu den bestbesuchtesten Ständen, auf den ich am Donnerstag stieß. An keinem anderen Stand tummelten sich so viele Messebesucher. Aber zurück zu Vista:
Microsoft ist mit den Verkäufen und dem Start von Windows Vista hoch zufrieden. Besonders überrascht ist man von der Nachfrage nach Windows Vista Ultimate. Bei OEM-Herstellern wird klar Windows Vista Home Premium favorisiert.
Vor dem Start hatten viele Anwender einen neuen PC mit XP und dem Versprechen erworben, Vista zu erhalten, sobald es verfügbar ist. Wie wir auf der CeBIT erfahren konnten, hat der mit der Auslieferung von Windows Vista beauftragte Dienstleister Probleme gehabt. Wer noch immer auf sein Windows Vista wartet, der sollte mit Microsoft Deutschland in Kontakt treten. Der betreffende Dienstleister (mit Sitz in den Niederlanden) wurde übrigens nicht von Microsoft Deutschland ausgewählt, sondern zentral für ganz Europa bestimmt. Außerdem sollte noch angemerkt werden, dass viele PC-Verkäufer die Auslieferung von Vista selbst übernommen haben und es dort zu keinen Problemen kam.
Die Auslieferung der 64-Bit-Version von Windows Vista erfolgte und erfolgt dagegen problemlos und sollte nicht länger als einige Werktage dauern. Bisher ist die Nachfrage allerdings eher gering, wie seitens Microsoft zu hören ist. Das dürfte sich aber dann ändern, sobald die ersten Spiele und Applikationen auf den Markt kommen, die von der 64-Bit-Power profitieren.
Für Windows Vista Ultimate hat Microsoft derzeit diverse Extras in der Planung, deren Entwicklung sich noch in der Betaphase befindet. Das Pokerspiel und die Bitlocker-Verbesserung waren also wirklich nur der Anfang und hier soll es kontinuierlich Nachschub geben.
17:00 Uhr: Laplink
Hersteller Laplink stellt auf der Messe mit "PC Mover" ein Tool vor, mit dem sich alle Programme, Dateien und Einstellungen von einem Rechner auf einen neuen Rechner übertragen lassen. Die Applikation unterstützt nun auch Windows Vista und geht einen Schritt weiter, als die seitens Microsoft kostenlos angebotene Transfer-Software, die zwar Einstellungen und Dateien, aber nicht auch die Programme auf einen neuen Rechner überträgt. Der Transfer der Dateien erfolgt wahlweise über das mitgelieferte USB-2.0-Kabel, was natürlich in einem flotten Tempo erfolgt und Zeit spart. Alternativ können die Daten aber auch per Netzwerk übertragen werden oder auf der Festplatte gespeichert werden.
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