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Lässt sich Sonys PS4 mit einer SSD tunen?

26.11.2013 | 05:19 Uhr |

Kann eine SSD im Vergleich zur in der PlayStation 4 verbauten Festplatte für mehr Tempo sorgen?

Sowohl Sony als auch Microsoft verlassen sich in ihren aktuellen Konsolen PlayStation 4 und Xbox One auf klassische Festplatten für die Speicherung der Daten. In der Sony-Hardware kann die Festplatte jedoch ohne Garantieverlust mit einer größeren Platte getauscht werden. Sogar eine SSD lässt sich verbauen. Doch sorgt ein solch schnelles Laufwerk auch wirklich für kürzere Ladezeiten in Spielen?

Dieser Frage ging die Webseite tested.com auf den Grund. Zum Vergleich antreten mussten die standardmäßig in der PlayStation 4 verbaute 500 GB Festplatte, eine SSD Samsung mit 256 GB sowie ein Hybridlaufwerk mit 1 TB, bei dem das klassische Festplattenkonzept von einer 8 GB großen SSD ergänzt wird.

Besonders deutlich wurde der Geschwindigkeitsvorteil der SSD beim Laden eines auf der Konsole installierten Spiels. Während die Festplatte dafür ungefähr eine Minute benötigt, kommen SSD und Hybridlaufwerk auf ungefähr 40 Sekunden. Beim Bootvorgang hingegen fällt der Unterschied mit 20 zu 25 Sekunden nicht mehr so hoch aus. Wird ein Spiel von Disk geladen, ist kaum noch ein Unterschied auszumachen.

Kaufentscheidung: Schnell, schneller, SSD - lohnt sich das Upgrade?

PS4-Besitzer sollten daher nicht unbedingt zu einer teuren SSD greifen, um die Ladezeiten zu verbessern. Ein Hybridlaufwerk sorgt für ähnlich schnelle Zugriffe, ist aber in Anbetracht der größeren Speichermenge eher praxistauglich.

Video: Sony Playstation 4 im Hands-on
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