LTE in NRW

Pilotprojekt soll Breitband-Internet aufs Land bringen

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) hat ein Pilotprojekt mit dem UMTS-Nachfolger Longterm Evolution (LTE) gestartet, um damit Breitband-Internet und Rundfunk in ländlichen Regionen anzubieten.
Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo demonstrierte in einem Feldtest im März 2008 eine Übertragungsrate von 250 Gigabit pro Sekunde. Das theoretische Maximum liegt bei 300 Megabit pro Sekunde im Downlink und 75 Megabit pro Sekunde im Uplink.
Mit Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung werden Vodafone, der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und die Landesanstalt für Medien (LfM) die Technik erproben. Für die Übertragung sollen Frequenzen genutzt werden, die durch die Abschaltung des Analogfernsehens frei geworden sind. "Ich verspreche mir durch die Zusammenarbeit von Vodafone und dem WDR ein großes Potential an neuen Geschäftsmodellen, die für die Weiterentwicklung konvergenter Endgeräte unabdingbar sind", begrüßt NRW-Medienminister Andreas Krautscheid den gemeinsamen Pilotversuch.
Ein wesentlicher Bestandteil des Tests ist die Verbreitung von Rundfunkinhalten. "Das Pilotprojekt ist für uns ein wichtiger Schritt, um die technischen Voraussetzungen für das mobile Internet weiter zu entwickeln und den Verbrauchern so einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu unseren Inhalten zu ermöglichen", erklärt WDR-Intendantin Monika Piel. Die LfM wird den Pilotversuch koordinieren und erhofft sich durch das Projekt auch wichtige Erkenntnisse für den Privatfunk.
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