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LG entwickelt Mini-VGA-Display für Handys

Im Bereich der Pocket-PCs sind sie kein Novum: VGA-Displays. Kein Wunder, können diese doch weit mehr Informationen darstellen als herkömmliche Displays mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln. Dass diese technische Eigenschaft allerdings nicht nur praktisch für Pocket-PCs ist, sondern auch im Bereich von Handys und Smartphones durchaus ihren Reiz haben könnte, erkannte nun LG Electronics.

Das Unternehmen entwickelte ein etwa halb so großes - wie das in Pocket-PCs verarbeitete - Display. Menschen mit einer eher schwächeren Sehstärke werden sich wahrscheinlich jedoch etwas schwer tun, die Informationen auf dem Display zu erkennen. Während Displays mit einer Größe von vier bis fünf Zoll nämlich noch gut lesbar sind, könnte es bei einer halbierten Diagonale zu Schwierigkeiten kommen.

Zur Herstellung des Mini-VGA-Displays verwendet LG eine extra eigens dafür entwickelte Technologie mit dem Namen "Sub-Pixel-Rendering". Hierbei verfügt jedes Pixel über rote, blaue und grüne Sub-Pixel, die dem Betrachter vortäuschen, dass das Display über 640x480 Pixel verfügt - in der Realität ist dem dagegen nicht so.

Trotzdem sind die Sub-Pixel in der Lage, genauso viele Informationen darzustellen wie ein normaler VGA-Bildschirm. Nach Angaben von LG Electronics soll die Serienproduktion der neuen Displays schon in Kürze anlaufen. Erste Geräte mit den Mini-VGA-Displays will das Unternehmen bereits im dritten Quartal dieses Jahres veröffentlichen.

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