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LG.Philips: Röhrenwerke machen dicht

Die schwindende Nachfrage nach Röhrenmonitoren macht einigen Tochterunternehmen von LG.Philips schwer zu schaffen.

Einige Unternehmen der LG.Philips -Gruppe mussten Antrag auf Insolvenz stellen. Betroffen sind die Röhrenwerke im niederländischen Eindhoven sowie das Werk in Aachen. Insgesamt müssen dort rund 750 Angestellte um ihre Arbeitsplätze bangen. Auch die restlichen Standorte in Frankreich, der tschechischen Republik, Slowenien, Mexiko und in den USA müssen ihre finanzielle Situation prüfen, da LG.Philips keine finanzielle Unterstützung mehr leisten kann. Insbesondere das französische Unternehmen stehe derzeit auf sehr wackeligen Beinen.

Der Grund für die Unternehmensschließungen ist die schwindende Nachfrage nach Röhrenmonitoren und -fernsehern. Durch die starke Konkurrenz von Plasma- und LCD-TVs sei die Nachfrage nach Röhrengeräten hierzulande drastisch eingebrochen, teilte LG.Philips mit. Weltweit ist der Bedarf allerdings immer noch vorhanden. Die restlichen Röhrenwerke des Herstellers sind unverändert in Betrieb, rund 85 Prozent der Fertigungskapazität bleiben trotz der europäischen Insolvenzen erhalten. Für die Kunden des Unternehmens wird sich vorerst aber nichts ändern.

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