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Touchscreen-Handy für 229 Euro

Mit dem ab Oktober erhältlichen KP500 will LG vor allem preisbewusste Kunden ansprechen, die gern ein Touchscreen-Handy ihr Eigen nennen möchten. Bei der Entwicklung des KP500 war für LG die einfache Bedienung über das Display besonders wichtig.

Das LG KP500, das Ende Oktober in Deutschland auf den Markt kommt, soll den Erfolg von Viewty und Prada im unteren Preissegment fortsetzen. Der Hersteller bringt den Multimedia-Einsteiger 229 Euro in den Handel. LG hat sich nach eigener Aussage besonders auf die leichte Bedienbarkeit konzentriert.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über den 3 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 240x400 Pixeln. Die Oberfläche des Systems besteht aus fingerfreundlichen Symbolen, über die man auf Kontakte, Kalender, Bildergalerie oder Musik-Player zugreifen kann. Die Symbole lassen sich frei auf dem Display des KP500 platzieren. LG hat eine Idee von HTC adaptiert und den Bildschirm zweigeteilt. Der Nutzer wechselt mit einem seitlichen Fingerstrich zwischen Anwendungen und Kontakten. Wie beim TouchFLO-Cube erfolgt der Übergang zwischen den Ansichten durch eine Würfel-Animation. Texte werden über eine virtuelle Tastatur eingegeben und es gibt eine Handschrifterkennung. Über den integrierten Lagesensor passt sich die Ansicht automatisch an die Lage des LG KP500 an.

Den Multimedia-Bereich deckt LG beim KP500 mit einer 3-Megapixel-Kamera ohne Autofokus, einem Audio- und Videoplayer sowie einem Radio und verschiedenen Spielen ab. Um die Funktionen zu nutzen, lässt sich der interne Speicher mit microSD-Karten auf bis zu 8 Gigabyte erweitern. Die Internet-Funktionen hat LG jedoch stiefmütterlich behandelt. Einerseits ist der Nutzer maximal mit EDGE-Geschwindigkeit unterwegs, andererseits versteht der Browser nur das WAP-2.0-Protokoll. Das Surfen im Internet macht damit weniger Spass als beim HTC Touch Diamond und Samsung Omnia.

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