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LC-Display mit Solarzelle

07.05.2007 | 17:58 Uhr

Motorola entwickelt ein LC-Display, das über Solarzellen die Lebensdauer des Handyakkus verlängern kann.

Global Warming könnte das Unwort des Jahres werden. Aber ganz so unwichtig ist die Rücksicht auf Natur und Umwelt nun auch wieder und nicht und das scheinen auch Handyhersteller zu erkennen. Ausgerechnet der US-Hersteller Motorola hat sich in diesem Zusammenhang eine Entwicklung patentieren lassen, die die Lebensdauer des Akkus verlängern soll. Aber natürlich nicht per Muskelkraft und am Handy kurbeln, ein Flüssigkristalldisplay mit eingebauter Solarzelle ist die Lösung.

Die Idee ist nicht mehr ganz neu, bereits andere Unternehmen, darunter auch Nokia, entwickeln an einem solchen Display und scheiterten bisher nahezu komplett an der geringen Lichtdurchlässigkeit der LCDs, denn es erreichen einfach zu wenig Sonnenstrahlen die im Panelrücken integrierte Solarzelle. Anders eben bei Motorolas Erfindung: hinter die Flüssigkristallschicht werden spezielle Polymerschichten eingesetzt, die mehr Licht an die Solarzelle durchlassen. Eine ausreichende Farbsättigung soll dennoch erreicht und mit der gewonnenen Energie die Handybatterie wieder aufgeladen werden.

In Zeiten von Mobiltelefonen, mit denen man Fotos schießen, Musik hören, im Netz surfen oder sich den rechten Weg zeigen lassen kann, würde dies zur Laufzeit des Mobiltelefons erheblich beitragen. Warum man ausgerechnet Solarzellen in der Anordnung des Buchstabens "E" gewählt hat, geht aus der Patentbeschreibung allerdings nicht hervor. Mit einer Serienreife sollte man in naher Zukunft nicht rechnen, denn noch ist diese Entwicklung für den Massenmarkt unbezahlbar. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung gegangen worden...

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