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Physiker redet sich aus 400-Dollar-Strafzettel heraus

17.04.2012 | 17:35 Uhr |

Ein US-amerikanischer Wissenschaftler hat sich mit Hilfe der Physik aus einem Strafzettel für das Überfahren eines Stoppschilds in Höhe von 400 US-Dollar herausgeredet.

Während Wissenschaftler ihre Qualitäten in der Regel für die Heilung von Krankheiten einsetzen oder um den technischen Fortschritt voranzutreiben, hat Dmitri Krioukov einen Weg gefunden, sein theoretisches Wissen auch im Alltag einzusetzen – beispielsweise um die Zahlung eines Strafzettels zu verweigern. So hat der US-Amerikaner mit Hilfe einer Belegarbeit untermauert, dass er die ihm von der Polizei vorgeworfene Verkehrsrechtsverletzung unmöglich begangen haben könnte.

Kruikov wurde zur Last gelegt, ein Stoppschild überfahren zu haben. Eigentlich ein sehr eindeutiger Sachverhalt, der von dem Wissenschaftler in seinem Thesenpapier jedoch so glaubwürdig widerlegt wurde, dass ihm das Gericht recht gab. Wie aus Kruikovs Arbeit hervorgeht, hätten die zuständigen Polizisten sein angebliches Vergehen nicht hundertprozentig wahrnehmen können, da sie von einem vorbeifahrenden Wagen abgelenkt worden seien. Dieser Umstand führte schließlich dazu, dass die Gesetzeshüter Kruikovs Geschwindigkeit falsch einschätzten.

So hätte der Wissenschaftler beim Heranfahren an das Stoppschild seine Geschwindigkeit verringert und sei durch ein Niesen heftig auf die Bremse getreten, um anschließend wieder zu beschleunigen. Auf die abgelenkten Polizisten habe dieser Ablauf so gewirkt, als hätte Kruikov vor dem Stoppschild gar nicht Halt gemacht. Neben dem zuständigen Richter konnte der Physiker mit dieser gewagten These auch die beiden Polizisten von seiner Unschuld überzeugen. Das Ergebnis: Kruikov muss den Strafzettel über 400 US-Dollar nicht bezahlen.

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