Kurios

Kreditkarten-Betrüger wollte Microsoft-Mitbegründer Paul Allen beklauen

Mittwoch den 28.03.2012 um 20:56 Uhr

von Denise Bergert

Der milliardenschwere Microsoft-Mitbegründer Paul Allen ist einem US-amerikanischen Kreditkarten-Betrüger auf den Leim gegangen.
Vor Cyber-Kriminellen sind auch die Größen der Software-Branche nicht gefeit. So ging als prominentestes Opfer nun der milliardenschwere Microsoft-Mitbegründer Paul Allen einem Kreditkarten-Betrüger auf den Leim. Ein 28-jähriger Mann wollte sich an Allens geschätztem Vermögen von 14 Milliarden US-Dollar bereichern und gab sich Anfang des Jahres bei einem Telefonat mit Allens Bank als Konto-Inhaber aus. Für den Betrüger war es anscheinend nicht schwer, die für Allen hinterlegte Adresse auf seine eigene ändern zu lassen. Mit diesem Grundstein rief der junge Mann wenige Tage später erneut bei der Bank an und behauptete, seine Kreditkarte verloren zu haben. Das Kreditinstitut schöpfte keinen Verdachte und leitete die Ersatzkarte an die vom Betrüger geänderte Adresse weiter.

Lange hielt die Glückssträhne des Cyber-Kriminellen jedoch nicht an, denn ihm unterliefen bei seinem weiteren Vorgehen einige gravierende Fehler, die schließlich zu seiner Ergreifung durch das FBI führten. So quittierte er den Empfang der Kreditkarte nicht mit Allens Unterschrift, sondern mit seinem eigenen Namen. Anschließend folgten einige Bezahl-Versuche, die jedoch fehlschlugen und den Überwachungskameras Aufnahmen des Betrügers lieferten. Außerdem tätigte der Mann einen Geldtransfer an die US-Armeebank, um dort seine Verbindlichkeiten zu tilgen – ein weiterer Hinweis für das FBI.

Der mutmaßliche Täter wurde mittlerweile festgenommen. Neben dem Kreditkarten-Betrug, auf den in den USA bis zu 30 Jahre Haft stehen, wurde der junge Mann außerdem bereits seit Mittte 2010 als Deserteur gesucht.

Mittwoch den 28.03.2012 um 20:56 Uhr

von Denise Bergert

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