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Künstliches Leben aus dem PC

24.01.2001 | 16:43 Uhr |

Durch einen Verbund aus zahlreichen Einzelrechnern möchte ein Genetiker komplexe Lebensprozesse simulieren. Dies sei laut FAZ mit der Schaffung künstlichen Lebens gleichzusetzen.

Durch einen Verbund aus zahlreichen Einzelrechnern möchte ein Genetiker komplexe Lebensprozesse simulieren. Dies sei laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) mit der Schaffung künstlichen Lebens gleichzusetzen.

Mit einem neuen Computerverbund möchte der einfallsreiche Genetiker und Unternehmer Craig Venter extrem komplexe Lebensprozesse simulieren. Der Superrechner solle mehr als 100 Billionen Operationen pro Sekunde ausführen, berichtet die Zeitung. Das würde laut FAZ nichts anderes bedeuten als die Kreation künstlichen Lebens.

Venter wolle die neuen Rechner in Kooperation mit dem staatlichen National Laboratory und dem Computerkonzern Compaq bereits in drei Jahren fertig stellen. Die Leistungskraft der Superrechner soll die der derzeit verfügbaren um ein Vielfaches übertreffen.

Erst in der vergangenen Woche hat der Computerhersteller IBM angekündigt, aus mehr als 600 einzelnen Computern einen der stärksten Großrechner der Welt zu bauen. Dieser soll, ausgestattet mit einem Linux-Betriebssystem, zwei Billionen Rechenoperationen pro Sekunde erreichen. (PC-WELT, 24.01.2001, dpa/ hc)

Liste der 500 schnellsten Supercomputer

EU unterstützt Supernetz (PC-WELT Online, 12.01.2001)

IBM baut Linux-Supercomputer (PC-WELT Online, 17.01.2001)

Superrechner von Shell und IBM (PC-WELT Online, 12.12.2000)

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