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Firefox-Vater skeptisch über die Zukunft von Firefox

19.05.2010 | 09:46 Uhr |

Firefox-Vater Blake Ross hat sich im Internet skeptisch über die Zukunft von Firefox geäußert. Dem widersprach natürlich prompt Mozilla-Chef John Lilly.

Blake Ross und Dave Hyatt entwickelten gemeinsam die erste Version von Firefox (damals noch Phoenix) und gelten als die Väter des Browsers. Mittlerweile arbeitet Black Ross bei Facebook und hat sich nun im Internet skeptisch über die Zukunft des Browsers geäußert.

Auf der Internet-Plattform Quora können Anwender Fragen stellen und sich diese von prominenten Personen beantworten lassen, die bei der Entwicklung des Produkts beteiligt sind oder waren. Quora befindet sich noch in der Entwicklung und es bedarf einer Einladung, um den Dienst nutzen zu dürfen. Wie Techcrunch.com berichtet, stellte ein Anwender dort die Frage: "Wird Firefox noch einen zweistelligen Marktanteil in 3 bis 5 Jahren haben."

Auf diese Frage reagierte Blake Ross mit der Antwort, dass er da ziemlich skeptisch sei. Mozilla habe sich zurückentwickelt zu einem zu passiven und zu vom Konsens getriebenen Unternehmen, um noch Produkte von morgen zu erstellen.

Dieser Aussage widersprach John Lilly, der derzeit noch Mozilla-Chef ist, aber kürzlich angekündigt hatte, Mozilla verlassen zu wollen. Die Frage des Users beantwortet Lilly mit den Worten, dass er zwar kein Unbefangener sei, aber dennoch sicher ist, dass Firefox noch in 5 Jahren hohe Marktanteile haben wird. "Das Produkt wird immer besser während der Zeit, speziell mit 4.0 in diesem Herbst. Wir haben über 400 Millionen Anwender und die Zahl wächst. Und wir haben eine große Community mit engagierten Leuten in der ganzen Welt, die es (das Produkt) besser machen", so Lilly. Und er fügt hinzu: "Es ist konkurrenzfähiger denn je und ich fühle mich sehr gut bezüglich unserer Chancen. Nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf Android, welches schon sehr gut aussieht."

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