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Mozilla weist Sicherheitsbedenken an Firefox zurück

18.12.2008 | 17:03 Uhr |

Mozilla.org hat die Kritik einer Studie zurückgewiesen, mit der Firefox als die unsicherste Anwendung und damit als Gefahr für Unternehmen bezeichnet wurde. Die Methodik der Studie sei falsch.

Einer der Gründe, weswegen Firefox in der Studie als die unsicherste Anwendung bezeichnet wurde, war ausgerechnet seine Beliebtheit und weite Verbreitung. Nach dieser Logik würde aber jede populäre Anwendung automatisch ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen, wie man entgegnen muss. Zudem wurde in der Studie kritisiert, dass es kein zentrales und automatisiertes Patch- und Update-Management für Firefox gebe. Auch diesen Vorwurf wies Mozilla.org nach einem Bericht der IT-Nachrichten-Magazins DailyTech zurück, erfahrungsgemäß würden Firefox-Anwender sehr schnell ihre Updates aufspielen. Innerhalb von 6 Tagen nach Erscheinen eines Updates wären 90 Prozent aller Firefox-Installationen aktualisiert.

Außerdem zog Mozilla-Vertreter Johnathan Nightingale die Methodik in Zweifel, einfach nur die Zahl der bekannten gewordenen Sicherheitslücken zu zählen und danach die Sicherheit eines Programms zu beurteilen. Stattdessen hätte Bit9 besser die Reaktionsgeschwindigkeit und die Qualität der Patches beurteilen sollen. Bit9 würde stattdessen mit seiner Vorgehensweise die Offenheit, mit der Mozilla.org Sicherheitslücken behandelt, bestrafen.

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