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AMD plant Kurzarbeit in Dresden

20.01.2009 | 12:43 Uhr |

Die hausgemachte Krise von AMD und die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise drohen für das AMD-Werk in Dresden neue Folgen zu haben: AMD denkt laut einem Zeitungsbericht über Kurzarbeit in seiner sächsischen Chip-Fabrik nach.

Wie die sächsische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtet, prüft AMD Kurzarbeit für sein Werk in Dresden, wie AMD-Sprecherin Cornelia Probst eingeräumt haben soll. In Dresden sind derzeit Menschen 2850 beschäftigt, in welchem Umfang es zu Kurzarbeit kommen soll, soll aber noch nicht feststehen.

Bereits am Wochenende berichteten US-Medien über einen weiteren Stellenabbau beim angeschlagenen Intel-Rivalen. Von 900 Jobs, die zusätzlich wegfallen sollen, war die Rede. Zusammen mit den bereits geplanten Stellenstreichungen müssten demnach neun Prozent der Mitarbeiter weltweit gehen.

Die AMD-Werke in Dresden werden in eine neue Firma namens "The Foundry Company" ausgelagert, an der mehrheitlich die Investmentfirma ATIC beteiligt ist, die dem Golfemirat Abu Dhabi gehört. Dieser Plan steht aber noch unter dem Vorbehalt, dass die AMD-Aktionäre zustimmen.

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