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Kostenloses Manual für Linux-Webserver

03.01.2007 | 09:00 Uhr |

Der Internet-Dienstleister Bitpalast hat ein 150 Seiten umfassendes Linux-Webserver-Handbuch für jedermann zum Download bereitgestellt.

Ein Großteil aller Webserver basiert mittlerweile auf Linux. Damit Website-Betreiber nicht auf die Klippen dieses Betriebssystems auflaufen, bieten die meisten Webhoster ihren Kunden eine grafische Benutzeroberfläche zur Steuerung ihres Webservers an, z.B. Confixx, Plesk oder CPX.

Für den Hausgebrauch genügten solche grafischen Benutzeroberflächen allemal, so Bitpalast. Wer aber beliebige Programme und Skripte auf einem Server betreiben will, der müsse „im Meer der Befehle und Konfigurationsmöglichkeiten tauchen.“ Denn Detaileinstellungen wie ein „permant redirect“ im Webserver oder die Installation von PHP Zusatzmodulen wie dem „Zend Optimizer“ sind meist nur mit der Linux-Befehlszeile möglich. Ohne Kenntnisse dieses Betriebssystems scheitere daher auch der ambitionierte Anwender.

Auch die Linux „Man“-Seiten bieten oft keine echte Alternative. Die Serverbefehle sind dort ausschließlich in Englisch dokumentiert. Außerdem erfordern viele Konfigurationen mehrere Schritte. Grundsätzliche Konzepte werden in den „Man“-Seiten selten erläutert. Der Anwender müsse sich seine Kenntnisse aus den Foren und Websites von Technik-Freaks zusammensuchen, heißt es weiter.

Dass es einfacher und besser geht, soll das kostenlose Serverhandbuch demonstrieren. In dem mehr als 150 Seiten umfassenden deutschsprachigen Werk werden zwar grundsätzlich die Webserver von Bitpalast dokumentiert. Allerdings seien diese Infos auch auf Server anderer Anbieter anwendbar.

Das Handbuch enthält u.a. einen Grundkurs in Linux mit allen wichtigen Befehlen. Zudem finden sich darin zahlreiche nützliche Tipps, wie man auch als Neuling zielsichere Fehlertests macht und häufig auftretende Probleme meistert. Mit Hilfe eines ausführlichen Inhaltsverzeichnisses am Anfang und eines Stichwortverzeichnisses am Ende des Buchs können die einzelnen Themen schnell erschlossen werden. Die PDF-Datei ist durchweg mit Querverweisen ausgestattet, die als Hyperlinks funktionieren. (Detlef Scholz)

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