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Kostenloser Mini-Computer micro:bit wird ausgeliefert

Die BBC verschenkt mit dem micro:bit eine Experimentierplatine mit Mikrocontroller im Stile des Arduino an Schüler.

Update, 22. März 2016: Die BBC hat nun nach einiger Verzögerung mit der Auslieferung des kostenlosen und programmierbaren Mini-Computers Micro:bit begonnen. Die ersten Schüler haben den Bastel-PC erhalten und über die kommenden Wochen soll der Micro:bit  an alle Schüler ausgeliefert werden. Weitere Infos zu dem von der britischen Rundfunkanstalt gesponserten Mini-PC lesen Sie in der ursprünglichen Meldung.

Ursprüngliche Meldung vom 22. Januar 2016:

Der von vielen englischen PC-Bastlern sehnsüchtig erwartete Mini-Computer Micro:bit verzögert sich erneut. Der von der britischen Rundfunkanstalt BBC gesponserte Mini-PC orientiert sich weniger am Mini-PC Raspberry Pi, sondern eher an der Bastler-Platine Arduino. Es handelt sich also weniger um einen Mini-PC (der über ein eigenes Betriebssystem verfügt; Beispiel: Rasperry Pi), sondern eher um eine Experimentierplattform mit Mikrocontroller (den man erst programmieren muss, damit man damit etwas anfangen kann; Beispiel: Arduino).

Mit micro:bit sollen Schüler in Großbritannien das Programmieren und Elektronik-Basteln lernen. Für diesen Zweck übernimmt die BBC die gesamten Kosten, alle elf bis zwölf Jahre alten Schüler in Großbritannien bekommen den micro:bit also geschenkt.

Ursprünglich sollten Lehrer und Schüler den micro:bit im Oktober 2015 bekommen. Die für Oktober geplante Einführung verschob sich aber, weil es Probleme mit der Stromversorgung des micro:bit gab. Dann war die Rede davon, dass er noch vor Weihnachten ausgeliefert werden soll. Jetzt heißt es aber, dass sich die Auslieferung der Experimentierplatine mindestens bis Ende Februar 2016 verschieben wird, wie verschiedene englischsprachige Medien berichten.

Der 4x5 cm große micro:bit wird von zwei AA-Batterien mit Strom versorgt. Er unterstützt USB und Bluetooth, besitzt einen Beschleunigungsmesser und einen Kompass, ein 25 LED-Display, ringförmige Schnittstellen für externe Geräte und zwei Programmier-Buttons. Der Prozessor hat eine ARM-Architektur. Die Programmierung kann mit verschiedenen Programmiersprachen erfolgen, wie Javascript oder C++. Microsoft stellt dafür eine angepasste Entwicklungsumgebung zur Verfügung.

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