Kostenlose Tool-Sammlung

Microsoft aktualisiert die Sysinternals Suite

Donnerstag, 14.04.2011 | 10:55 von Hans-Christian Dirscherl
Microsoft hat die kostenlose Tool-Sammlung „Windows Sysinternals Suite“ ist in einer neuen Version veröffentlicht. Das Update verbessert die Programme Process Monitor, TCPView und Autoruns.
Microsoft aktualisiert die Sysinternals Suite
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Die Sysinternals sind eine Tool-Sammlung, die Microsoft im Jahr 2006 eingekauft hat. Sie richtet sich an IT-Profis und soll bei der „Verwaltung, Problembehebung und Diagnose bei Windows-Systemen und -Anwendungen“ helfen, wie Microsoft schreibt.

Laut Changelog hat Microsoft drei Teilanwendungen der Sysinternals aktualisiert:

Der Process Monitor überwacht die Dateisystem-, Registrierungs-, Prozess-, Thread- und DLL-Aktivitäten in Echtzeit. Er trägt nun die Versionsnummer 2.95 und liefert unter anderem auch DLL-Versions-Informationen auf der Prozess-Seite des Event-Eigenschaften-Dialoges.

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TCPView wurde auf Version 3.04 aktualisiert. Dieses Tool liefert eine Auflistung aller TCP- und UDP-Endpunkte auf dem Windows-System. Hier wurde die Aktualisierung der Anzeige auch für den Fall verbessert, dass es viele aktive Endpunkte gibt. Das dritte und letzte Update betrifft dann Autoruns , das nun die Versionsnummer 10.07 trägt. Autoruns tut genau das, was der Name sagt: es zeigt alle Programme aus dem Autostart-Ordner an. Hier wurde unter anderem ein Fehler bei der Process Explorer-Integration auf Windowssystemen mit  64-bit beseitigt.

Download: Sysinternals Suite

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Donnerstag, 14.04.2011 | 10:55 von Hans-Christian Dirscherl
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • consulting 22:17 | 14.04.2011

    Jau!

    Zitat: mike_kilo
    ... lieber auf "Tune kaputt" zurückgegriffen mit der eingebauten, allseits beliebten Oneklick-Lösung.
    Hach jaaaah! Wie recht Du hast. Mich wundert nur noch, dass keine vorverdauten gebratenen Tauben durch die Luft fliegen, die man per Prepaid-Woda-Call und OneClick auf dem Handy herbeirufen kann.

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  • mike_kilo 20:32 | 14.04.2011

    Es scheint, dass viele Anwender längst noch nicht heraus haben, wie mächtig diese Tools sind....
    Die Sysinternals sind ja ursprünglich NICHT für den Otto Normaluser gedacht gewesen, sondern für Admins &Co-Leute. Der Umgang mit Tools dieser Suite erfordert schließlich fortgeschrittene Kenntisse. Diese hat der allgemeine User noch nicht mal mit den bordeigenen Tools, stattdessen wird bei Problemen jeglicher Art lieber auf "Tune kaputt" zurückgegriffen mit der eingebauten, allseits beliebten Oneklick-Lösung.

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  • consulting 20:03 | 14.04.2011

    Verkannte 'hässliche' Ente...

    Es scheint, dass viele Anwender längst noch nicht heraus haben, wie mächtig diese Tools sind und auch oft wie nützlich. Man kann (u.a.) auch einem Hersteller auf die Schliche kommen, wie sehr er bei einer Installation in der Registry herum fummelt und auch sogar das System "verbiegt". Ich nenne keine Namen, aber es ist mir sogar gelungen, bei einer sog. "Freischaltung" zu erleben, was da abläuft... - Danach war eine der lästigen und auch unzuverlässigen "Freischaltungen" nicht mehr notwendig. Und wenn sie - wie nicht selten - "verloren" gingen, war es ein Leichtes, die ermittelten und abgespeicherten Registrierungen einfach wieder zurück zu schreiben. Auch ließen sich völlig unsinnige und fast wie im Loop immer wieder auftauchende Aufrufe dingfest machen, die einen Programmlauf erheblich verlangsamten. Erst danach war es möglich, dem Hersteller die Daumenschrauben anzulegen und ihn zu 'zwingen', den Blödsinn im nächsten Patch abzustellen. Andernfalls wäre die Sache gründlich breitgetreten worden... Ohne die Sysinternals wäre ein Beleg nicht möglich gewesen.

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