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Kostenlose Info-Materialien zum Thema Internet-Sicherheit

24.05.2006 | 08:21 Uhr |

Der Bericht der PC-WELT "Lehrer oft ratlos beim Thema Internetsicherheit" ist auf bemerkenswerte Resonanz gestoßen. So meldete sich bei uns beispielsweise die Landesinitiative "secure-it.nrw", die Lehrkräften und Schülern Informations- und Unterrichtsmaterialen zum Thema Internetsicherheit bereit stellt. Auch die Europäische Kommission macht sich Kopfzerbrechen über die Gefahren, denen Kinder im Internet ausgesetzt sind. EU-Bürger können deshalb Rat in jeder Mitgliedssprache der EU einholen.

"Lehrer oft ratlos beim Thema Internetsicherheit" hieß eine Meldung der PC-WELT vom 10. Mai 2006. Daraufhin haben sich mehrere Institutionen bei uns gemeldet, die kostenlos Informationsmaterialien oder auch Beratung zum Thema Internetsicherheit für jedermann zur Verfügung stellen.

Beispielsweise "secure-it.nrw" . Dabei handelt es sich um eine Landesinitiative aus Nordrhein-Westfalen, die von einer bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg angesiedelten Agentur betreut wird. Die Initiative will das Bewusstsein für IT-Sicherheit in Unternehmen und die flächendeckende Verbreitung des E-Commerce und des E-Governments in NRW voran treiben. Sie hat aber auch die "nachhaltige Wissensvermittlung zu IT-Sicherheit in Schulen" zum Ziel.

Zu diesem Zweck stellt "secure-it.nrw" auf seiner Website Materialien für Lehrer und Schüler zum kostenlosen Download zur Verfügung. Diese Informations- und Unterrichtsmaterialien stehen als PDF-Dateien zu Themen wie "Sicheres Chatten", "Sicherheit beim Online-Shopping" und "Sicherheit bei Online-Auktionen" auf dieser Seite bereit. Weitere Themen sind beispielsweise "Sichere E-Mail-Kommunikation" und "Schutz der Privatsphäre im Internet".

Dabei handelt es sich um ein Angebot für Lehrkräfte aller Schulformen. Die Materialen sollen für den Unterricht ab Klasse 8 in den Fächern Informatik, Medienbildung, ökonomische Bildung, Politik und Sozialwissenschaften genutzt werden.

Die Broschüren sind in leicht verständlichem Deutsch abgefasst und enthalten weiterführende Links. Ein kleines Manko ist das Erstelldatum der Texte: sie stammen von Januar 2005, wie die Macher selbst einräumen. Dadurch sind neue Gefahren wie beispielsweise Rootkits noch nicht erfasst.

Nicht speziell für Lehrer, sondern für alle Bürger der EU bietet die Europäische Kommission im Rahmen Ihres Dienstes Europe Direct ebenfalls kostenlose Informationen und Beratung unter anderem zum Thema "sichere Nutzung des Internets" an. Bürger der EU können hierzu entweder die gebührenfreie Telefonnummer 00800 6 7 8 9 10 11 anrufen oder eine Mail über folgendes Formular abschicken: http://europedirect-cc.cec.eu.int/websubmit/?lang=de .

Als Beispiele für solche Anfragen nennt die Pressestelle der EU beispielsweise Fragen wie "wie nehmen Fremde mit jungen Menschen in einem Chat-Room Kontakt auf?", "welchem Risiko ist mein Kind ausgesetzt, wenn es seinen eigenen Blog einrichtet" und "Was muss ich beachten, wenn ich eine Handykamera verwende?"

Die Anfragen können in deutscher Sprache gestellt werden, die Antworten erfolgen ebenfalls in deutscher Sprache.

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