101370

Kostenfalle Handy - SPD will gesetzliche Regelung

Die Bundestagsfraktion der SPD verlangt von den Netzbetreibern eine Verbesserung des Jugendschutzes, um die Kosten unter Kontrolle halten zu können.

Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein Handy. Bei einem durchschnittlichen Taschengeldbetrag von rund 30 Euro entfallen laut der im Februar erschienenen Studie "Jugend und Geld 2005" 18 Euro auf die Handyrechnung. Das sind knapp 60 Prozent. Kosten die vor allem für Premium-SMS, über die Klingeltöne oder Spiele bezahlt werden, und teure 0900-Nummern entstehen.

Auch wenn die meisten Jugendlichen vorab bezahlte Guthabenkarten (Prepaid-Karten) nutzen und dadurch in gewisser Weise ihre Kosten kontrollieren können, reicht dies zum Schutz vor Kostenfallen nicht aus. Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Mobilfunkbetreiber zu attraktiven und wirksamen Jugendschutzoptionen in ihren Tarifen aufgefordert. Sollte dies über eine freiwillige Verpflichtung der Mobilfunkbetreiber nicht möglich sein, wird die SPD eine gesetzliche Regelung anstreben.

powered by AreaMobile

0 Kommentare zu diesem Artikel
101370