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Kopierschutztechnologie: Produktaktivierung gewinnt an Boden

12.05.2003 | 16:41 Uhr |

Produktaktivierung als Kopierschutztechnologie ist in aller Munde - vor allem seitdem Microsoft mit der Einführung von XP auf diese Technik umstieg. Mittlerweile hält der Sicherungsschutz auch bei anderen populären Produkten am Markt Einzug - momentan allerdings hauptsächlich noch in Feldversuchen. Dies geschieht vor allem, weil die Software-Unternehmen noch gewisse Schwierigkeiten bei der Umsetzung haben.

Produktaktivierung als Kopierschutztechnologie ist in aller Munde - vor allem seitdem Microsoft mit der Einführung von XP auf diese Technik umstieg. Mittlerweile hält der Sicherungsschutz auch bei anderen populären Produkten am Markt Einzug - momentan allerdings hauptsächlich noch in Feldversuchen.

Dies geschieht vor allem, weil die Software-Unternehmen noch gewisse Schwierigkeiten bei der Umsetzung haben, wie unsere US-Schwesterpublikation "PC-World" zu berichten weiß. Wie weit die Unternehmen mit einer soliden Lösung in der Hand indes gehen werden, ist bei Fachleuten umstritten.

Symantec etwa hat Download-Versionen des Norton Antivirus 2003 mit einer Produktaktivierung ausgestattet und prüft die Zuverlässigkeit sowie die Handhabung des Systems, bislang soll es wenig Berichte über Probleme gegeben haben. Laut unseren Kollegen soll - wenn die Testphase weiter so positiv verläuft - die Technologie ab Herbst in verstärktem Maße integriert werden.

Ähnliches spielt sich bei Adobe ab: Die Software-Schmiede hat damit begonnen, den Markt in Australien mit derartig gesicherten Produkten zu testen. Das Unternehmen will die Technologie solange nicht in allen Produkten zum Einsatz bringen, solange nicht sichergestellt ist, dass Verbraucher nicht belästigt werden.

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