PC-WELT fragte Marcel Rinderer, Pressesprecher der "Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte GmbH & Co. KG ltd" nach den Hintergründen des Unternehmens. Bei der Gezfu handelt es sich seinen Worten zufolge um die deutsche Niederlassung eines vor einem Monat gegründeten englischen Unternehmens mit Sitz in Cardiff. Dass die Meldung von potenziellen Raubkopierern anonym erfolgen kann, findet Rinderer normal, schließlich könne man ja auch einen Steuerbetrüger beim Finanzamt anonym melden. Die Gezfu kooperiere Rinderer zufolge derzeit bereits mit mehreren Software-Unternehmen, mit Musikfirmen stünde man in Verhandlungen. Namen wollte Rinderer aber nicht nennen.
Auf unsere Frage, wie denn so ein Besuch bei einem potenziellen Raubkopierer konkret aussehen würde, antworte Rinderer: "Er wird beraten. Viele Leute kennen die Rechtslage gar nicht". Konkretere Details zur Beratung nannte Rinderer nicht.
Die "Beauftragten" der Gezfu würden auf Provisions-Basis arbeiten. Und die scheint sehr lukrativ zu sein, 36 Polizeibeamte sollen laut Rinderer bereits angefragt haben.
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