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bit.ly will Kurz-URLs sicherer machen

01.12.2009 | 16:15 Uhr |

Um Twitter-Nutzer besser vor Gefahren zu schützen, die hinter Kurz-URLs lauern können, will der Kurz-URL-Dienst bit.ly mit mehreren Sicherheitsunternehmen kooperieren, die jeweils ihre Kompetenz beisteuern.

Auf Grund der stark eingeschränkten Länge von Twitter-Nachrichten sind Anbieter von Kurz-URLs wie Pilze aus dem Boden geschossen. Doch die Abkürzungen für Web-Adressen bergen ein Risiko: man weiß nicht, wohin sie führen und was einen dort erwartet. Der Kurz-URL-Anbieter bit.ly will dieses Risiko künftig auf ein Restminimum reduzieren. Dazu holt sich bit.ly kompetente Partner an Bord.

Die Kooperationspartner Verisign, Sophos und Websense sollen ihre Kernkompetenzen beisteuern, um Twitter-Nutzer besser vor dem Missbrauch der Kurz-URLs durch Spammer und Online-Kriminelle zu schützen. So soll Verisign iDefense seinen URL- und IP-Filter einbringen. Bekanntermaßen gefährliche Web- und IP-Adressen werden so blockiert, Malware-Angriffe abgefangen.

Websense setzt seinen Cloud-basierten Dienst "Threatseeker" ein, um die Web-Adressen hinter den bit.ly-URLs in Echtzeit auf Verdächtiges zu untersuchen. So sollen Spammer und Phisher ausgebremst werden. Der Antivirushersteller Sophos soll seine Kompetenz bei verhaltensbasierter Analyse einbringen und mögliche Gefahren bereits im Vorfeld erkennen helfen.

Schon bislang bietet bit.ly ein paar Möglichkeiten an, um mehr Transparenz zu schaffen. So können Sie etwa ein "+" hinter eine bit.ly-URL setzen und landen dann auf einer Seite, die ihnen verrät, wohin der Link führt und welche anderen Twitter-Nutzer ebenfalls Links dorthin veröffentlicht haben. Außerdem bietet bit.ly eine Firefox-Erweiterung namens " bit.ly preview " an, die Kurz-URLs bereits auflöst, bevor sie geladen werden.

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