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Nintendo dominiert weiterhin US-Markt

14.03.2008 | 11:27 Uhr |

Die NPD Group hat für Februar aktuelle Daten rund um den US-Konsolenmarkt veröffentlicht. Erneut hat Nintendo die Nase vorne, was die Zahl der verkauften Konsolen angeht.

Im Februar konnte Nintendo laut Angaben der NPD Group in den USA über 587.000 Nintendo-DS-Handhelds und über 430.000 Nintendo Wii absetzen. Damit hatte Nintendo erneut die Nase vorn, denn Microsofts Xbox 360 verkaufte sich "nur" knapp 255.000 Mal und die Playstation 3 von Sony immerhin 280.000 Mal.

Die Playstation 2 konnte sich im Februar 352.000 Mal verkaufen und lag damit vor den beiden Next-Gen-Konsolen. Was die tragbaren Spielekonsolen angeht, bleibt Sonys PSP mit 243.000 verkauften Einheiten in den USA deutlich hinter dem Nintendo DS.

Microsoft hatte bereits vorab angekündigt, dass die Playstation 3 im Februar höhere Verkaufszahlen aufweisen wird, als die Xbox 360. Grund dafür, so Microsoft, seien Lieferengpässe, die im Laufe des März und spätestens bis April beseitigt werden sollen.

Derzeit liegt die installierte Basis laut den NPD-Group-Zahlen bei 9,6 Millionen Xbox 360, 8,1 Millionen Nintendo Wii und 3,8 Millionen Playstation 3. Im Februar konnte insbesondere ein enorm hoher Wert bei den Spieleverkäufen ermittelt werden. Der Umsatz lag bei 670 Millionen US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von fast 50 Prozent entspricht.

Die Top-Spiele waren im vergangenen Monat in den USA die beiden Xbox-360-Versionen von Call of Duty 4 und Devil May Cry. Beide konnte sich annähernd 296.000 Mal verkaufen.

Weiterhin stark bleibt die Xbox 360 bei den verkauften Spielen pro Konsole. Demnach besitzen Xbox-360-Besitzer im Schnitt 7,2 Spiele, während Wii- und PS3-Besitzer nur auf knapp die Hälfte kommen. Der Top-Titel des Monats Februar, Call of Duty 4, konnte sich doppelt so häufig wie für die Playstation 3 verkaufen.

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