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iFixit zerlegt Nintendo Wii U in ihre Einzelteile

21.11.2012 | 15:32 Uhr |

Die Technik-Webseite ifixit.com hat die neueste Konsole von Nintendo – die Wii U – auseinandergenommen und lobt einzelne Komponenten und den Aufbau der Konsole.

Die Wii U hat einen Multi-Core-Prozessor und eine AMD-Grafikkarte verbaut. Je nach Version bietet sie 8 oder 32 GB internen Speicher. Das 6,2-Zoll-Display des Controllers mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln ist jedoch immer gleich. Die Wii U setzt auf optische Speichermedien, aber bietet auch einen SD-Karten-Slot und insgesamt vier USB-2.0-Ports. Neben einem HDMI-Ausgang gibt es einen AV-Multi-Anschluss.
 
Das optische Laufwerk erweist sich laut ifixit als ungewöhnlich schwer mit 424,2 Gramm Gewicht. Möglicherweise, so die Schrauber von ifixit könnte ein größeres Laufwerk Kosten reduzieren und dabei zugleich vergleichsweise leise sein. Denkbar sei auch eine erhöhte Lebensdauer gegenüber einem Slim-Laufwerk. Dass Nintendo offenbar nicht zu Lasten der Hardware-Komponenten eine möglichst winzige Konsole geschaffen habe, erwähnt ifixit lobend.
 
Auf der Rückseite des Mainboards finden die Bastler drei voneinander separierte Funk-Module – zwei für WLAN, einen für Bluetooth 4.0. GPU und CPU sind im Gegensatz dicht beieinander angebracht. Vermutlich aufgrund geringerer Latenzen und wegen des Strombedarfs beider Komponenten. Auf dem Mainboard sitzen außerdem 8 GB NAND Speicher von Samsung und viermal 4 GB SDRAM.
 
Beim Aufschrauben des Tablet-Controllers finden die Experten einen 1.500-mAh-Akku und jede Menge Luft. Im Controller wäre unter dem Screen noch Raum für weitere Technik gewesen. Die Lautsprecher hätten beispielsweise etwas größer ausfallen dürfen, bemängelt ifixit. Im Controller befindet sich außerdem ein NFC-Chip.
 
Die Wii U sei relativ weitgehend reparabel im Schadensfall, schließt ifixit. Das liege unter anderem an dem weitgehenden Verzicht auf Klebstoff und dem Aufbau der Konsole.

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