15.06.2011, 17:01

Denise Bergert

Konkurrenzkampf

Streaming-Portal movie2k.to lahmgelegt

Im Buhlen um die Gunst der ehemaligen Besucher des Streaming-Portals kino.to scheint ein harter Wettbewerb entbrannt zu sein. Die Website movie2k.to wurde heute von einem Konkurrenten angegriffen und war für einige Stunden nicht erreichbar.
Nachdem die Streaming-Website kino.to im Zuge einer strafrechtlichen Ermittlung in der vergangenen Woche vom Netz genommen wurde, schien heute morgen mit movie2k.to ein weiteres Portal betroffen zu sein. Die Website war für einige Stunden nicht erreichbar, was für wilde Spekulationen sorgte.

So sei das Portal Gerüchten zufolge unter dem Besucheransturm der ehemaligen kino.to-Nutzer zusammengebrochen. Ein mögliches Ermittlungsverfahren wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden nicht bestätigt. Wenige Stunden später bezogen die Betreiber von movie2k.to offiziell Stellung und bestätigten, dass das Portal aufgrund einer DDoS-Attacke zeitweise zusammengebrochen sei. Mutmaßungen zufolge sei eine Konkurrenz-Website dafür verantwortlich. Um wen es sich dabei genau handelt, ist bislang allerdings noch unklar.
In der vergangenen Woche waren nach kino.to weitere Streamhoster aus dem Internet verschwunden. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ermittelt derzeit gegen mehrere Portale und wurde bereits selbst zum Opfer mehrerer DDoS-Attacken. Momentan ist die GVU-Website nur schwer erreichbar.
Im Rahmen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden wurde bekannt, dass die Betreiber von kino.to und movie2k.to eng zusammenarbeiten. Es ist also möglich, dass auch gegen movie2k.to in den nächsten Wochen ein Strafverfahren eingeleitet wird und das Portal früher oder später vom Netz geht.
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