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Sony will Produktionskosten für die PS4 gering halten

30.05.2011 | 17:34 Uhr |

Mit seiner PlayStation 4 will Sony gleich von Anfang an Gewinne einfahren. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Produktionskosten weit unter der Vorgänger-Konsole PlayStation 3 liegen.

In der vergangenen Woche bestätigte Sony Computer Entertainment auf einer Investoren-Konferenz, dass das japanische Unternehmen bereits an einem PlayStation-3-Nachfolger arbeitet. Heute wurden weitere Details zum Budget für die Hardware bekannt. So sollen die Produktionskosten laut Chief Financial Officer Masaru Kato wesentlich geringer ausfallen, als bei der PlayStation 3.

Für die PlayStation 3 hatte Sony in Japan eigene Halbleiter-Produktionsstätten errichtet. Ein solches Vorgehen könne man sich Kato zufolge, bei der Nachfolge-Konsole nicht mehr leisten. In der Produktion verursachte die PlayStation 3 zum Launch im Jahr 2006 pro Stück, Kosten in Höhe von 800 US-Dollar. Die Hardware wanderte jedoch nur zu einem Verkaufspreis in Höhe von 400 US-Dollar über die Ladentheken. Mit dieser Strategie fuhr Sony Computer Entertainment in den ersten Jahren nach der Veröffentlichung der Konsole hohe Verluste ein. Vor drei Jahren gelang es dem japanischen Konzern, die Produktionskosten mit der Einführung eines Slim-Modells um rund 70 Prozent zu senken.

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Wann die Öffentlichkeit mit der offiziellen Enthüllung der PlayStation 4 rechnen kann, steht laut Kato bislang noch nicht fest. Eine Vorstellung auf der diesjährigen E3 in Los Angeles ist höchst unwahrscheinlich, da Sony die Messe nutzen will, um neue Details zum PlayStation-Portable-Nachfolger bekannt zu geben. Branchen-Kennern zufolge, ist mit der Einführung von neuen Sony- und Microsoft-Konsolen erst in vier Jahren zu rechnen.

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